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Komplikationen bei Schuppenflechte: Gelenkentzündungen und Ernährungsstrategie

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

Video-Transkript

Psoriasis Komplikationen: Arthritis und Darmgesundheit

Psoriasis, oft als Schuppenflechte bezeichnet, ist eine chronische Hauterkrankung, die auch andere gesundheitliche Aspekte beeinflussen kann.

Ein Drittel der Menschen mit Schuppenflechte entwickeln Psoriasis-Arthritis. Dabei handelt es sich um eine autoimmunbedingte Gelenkentzündung, die vor allem die Gelenkinnenhäute und -kapseln betrifft.

Langfristig kann eine unbehandelte Entzündung zu dauerhaften Gelenkschäden führen. Interessanterweise sind nicht alle Psoriasis-Patienten gleich stark betroffen. Die genetische Veranlagung spielt dabei eine erhebliche Rolle.

Psoriasis ist eine genetische Erkrankung, die auch dann Spuren im Körper hinterlassen kann, wenn man alles 'richtig' macht.

Eine bedeutende Erkenntnis ist jedoch, dass eine starke Entzündung auf Magen-Darm-Ebene häufig zur Psoriasis-Arthritis führt.

Viele meiner Patienten berichten von einer deutlichen Verbesserung der Gelenkschmerzen, wenn die Darmproblematik behoben wird. Deshalb ist es wichtig, herauszufinden, was diese Entzündungen im Darm triggert.

Oft ist eine lektinhaltige Ernährung der Auslöser.

Bei der Behandlung von Psoriasis gibt es mehrere Ansätze: Basispflege-Cremes und die Identifizierung von Triggern sind entscheidend.

Auch bestimmte Medikamente können Schuppenflechte auslösen. Beispielsweise erhöht das Medikament Infliximab TNF-alpha im Körper, was wiederum das Immunsystem beeinflusst.

Es ist ratsam, zunächst herauszufinden, woher das TNF-alpha kommt.

Unser Darm beherbergt E.coli-Bakterien, die ein notwendiges Übel sind. Zu viele dieser Bakterien können jedoch Probleme verursachen. E.coli trägt auf seiner Oberfläche den Giftstoff Lipopolysaccharid (LPS), auch Endotoxin genannt.

Kleine Mengen dieses Giftstoffs gelangen regelmäßig aus dem Darm ins Blut. Bei den meisten Menschen liegt der Endotoxinspiegel im Blut unter der Nachweisgrenze.

Die Hauptaufgabe der Leber besteht darin, dieses Endotoxin abzubauen.

Ist der Endotoxinspiegel zu hoch, kann das Immunsystem nicht mehr unterscheiden, ob es sich um lebende Bakterien oder nur um Endotoxin handelt. Das Endotoxin bindet an den angeborenen Teil des Immunsystems und löst eine Entzündungsreaktion aus.

Es produziert TNF-alpha, dessen erhöhte Spiegel im Blut oft schwer nachweisbar sind.

„rztliche Praxis zeigt, dass es sinnvoll ist, die TNF-alpha-Spiegel zu messen. Dies ist allerdings aufwändig, da das Material tiefgefroren werden muss.

Sollte ein erhöhter TNF-alpha-Spiegel nachgewiesen werden, muss dessen Ursache ermittelt und behandelt werden. Dazu kann es notwendig sein, die Menge an E. coli und Endotoxin im Darm zu reduzieren.

Häufig hilft hierbei eine lektinfreie Ernährung, Entzündungen zu senken. Sollte dies nicht ausreichen, können weitere Tests wie die Überprüfung auf gebildete Antikörper gegen Lebensmittel notwendig sein.

Ziel ist es, die Entzündungsparameter, wie Zonulin im Stuhl, zu senken, um die Erkrankung mit minimalem Einsatz von Medikamenten zu kontrollieren.


Quellen: Identification of a Single Nucleotide Polymorphism in NFKBIA with Different Effects on Psoriatic Arthritis and Cutaneous Psoriasis in China.

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