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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei

Was passiert, wenn der Körper alle feindlichen Zellen zerstört hat?

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

Video-Transkript

🛈 Hinweis: Dieses Transkript wurde maschinell erstellt und noch nicht korrekturgelesen. Bitte entschuldigen Sie daher möglicherweise noch bestehende Ungenauigkeiten. Aus Gründen der Barrierefreiheit stellen wir das Transkript in der Rohfassung trotzdem jetzt schon zur Verfügung:

Was passiert, wenn der Körper alle feindlichen Zellen zerstört hat?

Autoimmunerkrankungen wie Hashimoto können schwere Schäden anrichten, indem das Immunsystem fälschlicherweise gesunde Zellen angreift.

Dazu zählen bekannte Krankheiten wie Hashimoto oder die Weißfleckenerkrankung. Lassen Sie uns darüber sprechen, was konkret passiert und welche Behandlungsansätze es gibt.

Bei Hashimoto kann es vorkommen, dass die Schilddrüse vollständig zerstört wird.

Der Körper greift dann weiter an, auch wenn das Zielorgan, die Schilddrüse, bereits entfernt wurde. Dies kann zu schwerwiegenden Gesundheitsproblemen führen, da die Antikörper weiterhin im Blut zirkulieren.

Ein interessanter Fall aus meiner Praxis veranschaulicht dies gut. Eine Patientin musste aufgrund einer Fehldiagnose ihre Schilddrüse entfernen lassen. Trotz Szintigraphie, die keinen Schilddrüsenrest zeigte, ging es ihr weiterhin schlecht.

Erst als die Schilddrüsenhormone korrekt eingestellt wurden, verbesserte sich ihr Zustand etwas.

Eine weitere Analyse zeigte extrem hohe Hashimoto-spezifische Antikörper im Blut. Die Entfernung der Schilddrüse stoppte die Antikörperproduktion nicht.

Durch eine lektinfreie Ernährung konnten die TPO-Antikörper reduziert werden. Das brachte erhebliche Besserungen.

Die Hypothese ist, dass Lektine im Körper als fremde Stoffe erkannt werden.

Dies führt zu einer Kreuzreaktion mit dem Schilddrüsengewebe. Entfernt man die Lektine aus der Ernährung, fallen die Antikörperspiegel ab.

Eine wichtige Erkenntnis ist, dass eine Autoimmunerkrankung sich verselbstständigen kann.

Selbst die Entfernung des betroffenen Organs mag nicht immer zielführend sein. Das Immunsystem hat ein Gedächtnis. Es kann auch nach Jahren erneut aktiviert werden.

Deswegen ist eine dauerhafte Ernährungsumstellung notwendig, um die Vorteile einer lektinfreien Ernährung zu nutzen.

Patienten sollten langfristig einen neuen Lebensstil etablieren, der ihnen hilft, gesund zu werden und zu bleiben.


Quellen: Low triiodothyronine (T3) levels predict worse outcomes in autoimmune encephalitis-A meta-analysis of current literature., Autoimmune thyroid disease and ovarian hypofunction a review of literature.

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