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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei
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Knochenbrühen stehen aktuell hoch im Kurs. Viele Menschen fragen sich, ob diese Produkte tatsächlich halten, was sie versprechen.
Wer unsicher ist, kann gerne Produkte vorlegen und ärztlich bewerten lassen: Handelt es sich um gesundes Essen oder sollte man besser die Finger davon lassen?
Bei dem vorliegenden Beispiel geht es um eine Knochenbrühe.
Ein genauer Blick auf die Zutatenliste zeigt: Enthalten sind Rinderknochen zu 70%, Wasser und Steinsalz. Diese Zusammensetzung kommt beinahe einem Goldstandard für Knochenbrühen gleich. Es gibt durchaus andere Anbieter am Markt, die noch weitere Gewürze hinzugeben.
Dabei ist zu beachten: Wenn solche Zusätze lektinfrei sind, spricht grundsätzlich nichts dagegen. Aber auch ohne zusätzliche Gewürze ist die vorgestellte Brühe nahezu ideal.
Zusätzliche Angaben auf dem Label, wie etwa eine Übersicht der Inhaltsstoffe, unterstützen die Einschätzung.
Hier finden sich insbesondere Kollagen, Gelatine und Aminosäuren. Das sind die Bestandteile, die beim langen Auskochen aus den Knochen gelöst werden. Obwohl aktuell ein regelrechter Hype um den gesundheitlichen Nutzen von Knochenbrühen besteht, ist dieses Prinzip keineswegs neu.
Bereits frühere Generationen nutzten das Auskochen von Knochen, um wertvolle Nährstoffe zu gewinnen.
Insgesamt handelt es sich um ein solides und gutes Produkt. Die reduzierte Zutatenliste sorgt dafür, dass potenzielle Störfaktoren minimiert werden: keine zugesetzten Geschmacksverstärker, keine fragwürdigen Zusätze.
Die einfache Komposition ist ideal für eine lektinbewusste Ernährung.
Somit kann die vorgestellte Knochenbrühe aus ärztlicher Sicht als empfehlenswert eingestuft werden, besonders für Menschen, die Wert auf Qualität, Natürlichkeit und eine möglichst lektinarme Ernährung legen.