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Kann ich Hashimoto mit einer ketogenen Ernährung behandeln?

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

Video-Transkript

🛈 Hinweis: Dieses Transkript wurde maschinell erstellt und noch nicht korrekturgelesen. Bitte entschuldigen Sie daher möglicherweise noch bestehende Ungenauigkeiten. Aus Gründen der Barrierefreiheit stellen wir das Transkript in der Rohfassung trotzdem jetzt schon zur Verfügung:

Die Behandlung von Hashimoto durch eine ketogene Ernährung

Ist es möglich, Hashimoto durch eine ketogene Ernährung erfolgreich zu behandeln? Diese Frage wird immer wieder gestellt.

Unsere Beobachtungen zeigen, dass viele Patienten zu uns kommen, die bereits eine ketogene Ernährung begonnen haben. Die erste Phase dieser Ernährung, die sogenannten ketogene Phase, kann dabei recht gut laufen.

Meistens fühlen sich die Leute nach der initialen Übergangsphase recht gut. Jedoch nach etwa sechs Monaten berichten viele Patienten von gesundheitlichen Problemen. Dies liegt oft daran, dass die ketogene Ernährung nicht korrekt durchgeführt wird.

Es gibt zahlreiche Fallstricke, die berücksichtigt werden müssen.

Die ketogene Ernährung sollte nur dann als primäre Behandlung in Betracht gezogen werden, wenn andere Optionen nicht verfügbar sind.

Ein Beispiel dafür sind bestimmte Hirntumoren, die besser auf ketogene Ernährungsweisen als auf herkömmliche Diäten ansprechen. Dennoch bleibt die ketogene Ernährung eine sehr einschränkende und monotone Ernährungsform.

Regelmäßig messen wir den Ketonspiegel im Blut unserer Patienten. Eine effektive Ketose erfordert hierbei konstante Ketonwerte, was bei vielen Patienten jedoch nicht erreicht wird. Hierbei spielt auch die Insulinausschüttung eine Rolle, die bei Verzehr größerer Mengen Eiweiß dazu führen kann, dass man aus der Ketose fällt.

Echte Vorteile einer Ketose bestehen darin, dass sie die mitochondriale Funktion beeinflusst und den Energieumsatz anregen kann. Zudem kann der Ketonkörper Beta-Hydroxybutyrat dazu beitragen, dass der Körper ausreichend Butyrat erhält, was gut für die Darmflora ist.

Viele Patienten nehmen jedoch nicht genügend Ballaststoffe zu sich, was ein Problem für eine gesunde Ketose darstellt. Wenn die empfohlene Menge an Ballaststoffen nicht erreicht wird, hat das Auswirkungen auf die Darmgesundheit, insbesondere bei langfristiger Keto-Ernährung.

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass bei Menschen, die auf eine ketogene Ernährung positiv reagieren, die Vorteile oft nicht den Ketonkörpern selbst zugeschrieben werden können.

Der Erfolg liegt oft in der Vermeidung bestimmter Lebensmittel, insbesondere lektinhaltiger Produkte.

Für diejenigen, die abnehmen möchten, ist die ketogene Diät nicht immer die beste Lösung.

Insbesondere bei Frauen und Menschen mit Hashimoto kann ein zu niedriger Insulinspiegel nachteilig sein, da er die Produktion und Funktion von Hormonen beeinträchtigen kann. Es ist wichtiger, metabolisch flexibel zu sein und nicht ausschließlich auf hohe Fettmengen zu setzen.

Zum Abnehmen reicht es oft aus, die Kohlenhydratzufuhr zu reduzieren und nicht vollständig auf eine ketogene Ernährung umzustellen. Eine moderate Reduzierung von Kohlenhydraten auf etwa 60 bis 100 Gramm pro Tag kann ähnliche Effekte erzielen wie eine strikte ketogene Diät.

Eine gut durchgeführte lektinfreie Ernährung könnte möglicherweise sogar bessere Ergebnisse liefern als eine ketogene Ernährung. Für einige Situationen, wie zum Beispiel das Fasten, kann die Verwendung von Ketonkörpern dennoch vorteilhaft sein.

Beim Fasten erreichen viele Menschen am vierten oder fünften Tag optimale Ketonkörperwerte. Das kann vorteilhafter sein als eine längerfristige ketogene Diät. Es ist jedoch wichtig, die Fallstricke zu kennen und eine solche Ernährung gut zu planen.


Quellen: Diet as Adjunctive Treatment for Inflammatory Bowel Disease Review and Update of the Latest Literature., Oral Adjuvant Curcumin Therapy for Attaining Clinical Remission in Ulcerative Colitis A Systematic Review and Meta-Analysis of Randomized Controlled Trials., Celiac Disease and Liver Disorders From Putative Pathogenesis to Clinical Implications.

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