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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei
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Dennoch nehmen sie eine bedeutende Rolle in unserem Stoffwechsel ein. Der Körper kann theoretisch ausschließlich durch Proteine und Fette überleben. Doch ohne Kohlenhydrate treten Anpassungen auf, die den Stoffwechsel verändern und nicht unbedingt vorteilhaft für die Gesundheit sind.
Diese Situationen sind Menschen artgeschichtlich bekannt. Die Fähigkeit, Fett zu speichern und ohne kontinuierliche Kohlenhydratzufuhr zu überleben, unterscheidet uns von anderen Lebewesen.
Versiegen diese Vorräte, produziert die Leber neuen Blutzucker durch Abbau von Proteinen. Dieser Prozess benötigt Stresshormone. Dies erklärt, warum speziell Frauen bei langfristiger Low-Carb-Ernährung Schwierigkeiten haben können, da diese Ernährungsweise hormonelle Veränderungen bewirkt.
Studien deuten darauf hin, dass diese Veränderungen ähnlich schädlich sein könnten wie bei Diabetikern.
Dabei entbrennt eine Diskussion, ob dies ein relevantes Problem darstellt. Um Stoffwechselprobleme zu vermeiden, wird empfohlen, alle drei bis vier Tage eine kontrollierte Menge gesunder Kohlenhydrate in die Ernährung zu integrieren.
So können langfristige Komplikationen vermieden werden.