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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei

Kaum Gewichtsabnahme, Magenschmerzen was tun nach 6 Wochen lektinfrei?

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

Video-Transkript

🛈 Hinweis: Dieses Transkript wurde maschinell erstellt und noch nicht korrekturgelesen. Bitte entschuldigen Sie daher möglicherweise noch bestehende Ungenauigkeiten. Aus Gründen der Barrierefreiheit stellen wir das Transkript in der Rohfassung trotzdem jetzt schon zur Verfügung:

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Was tun bei ausbleibender Gewichtsabnahme und Magenschmerzen nach 6 Wochen lektinfreier Ernährung?

Beginnend mit einer lektinfreien Ernährung können in der Regel nach fünf bis sechs Wochen die ersten positiven Veränderungen erwartet werden.

Ein Gewichtsverlust von etwa einem Kilo ist hierbei schon ein gutes Zeichen. Falls jedoch in dieser Zeit keine signifikante Gewichtsabnahme erkennbar ist oder gar eine Zunahme erfolgt, kann dies ein Hinweis auf falsche Ernährung sein.

Ein wichtiger Schritt besteht darin zu prüfen, ob ungewollt lektinhaltige Lebensmittel zu sich genommen werden. Besonders bei verarbeiteten Produkten können Leptine enthalten sein, auch wenn sie auf den ersten Blick nicht sichtbar sind.

Es empfiehlt sich somit, ein Ernährungstagebuch zu führen. Dadurch können Unverträglichkeiten erkannt und die Ernährung zielgerichteter gestaltet werden.

Es gibt jedoch einen kleinen Prozentsatz der Menschen, bei denen eine Entzündung des Magen-Darm-Trakts vorliegt und die zusätzlich Antikörper gegen bestimmte Lebensmittel entwickelt haben.

In solchen Fällen ist ein Bluttest ratsam. Tests auf häufige Allergene wie Milch, Eier, Weizen, Haselnüsse, Tomaten und Senf können aufklären, ob Autoantikörper gegen Lebensmittel vorhanden sind.

Falls trotz korrekter Ernährung weiterhin Beschwerden auftreten, sollten eventuelle Fehler in der lektinfreien Ernährung überprüft werden. Häufig schleichen sich durch Unachtsamkeit lektinhaltige Lebensmittel ein.

Beispielsweise könnten Mandeln und mandelbasierte Produkte unerwünschte Reaktionen hervorrufen, wenn diese nicht korrekt verarbeitet sind.

Hat jemand krampfartige Beschwerden im Oberbauch nach dem Essen, sollte eine Untersuchung beim Hausarzt oder Internisten erfolgen.

Ein Ultraschall kann klären, ob Gallensteine die Ursache sind. Möglicherweise sind die Beschwerden dann nicht auf die lektinfreie Ernährung zurückzuführen, sondern auf bestehende gesundheitliche Probleme.

Durch die Beachtung dieser drei Hauptpunkte - Führen eines Ernährungstagebuchs, Überprüfung auf Lebensmittelantikörper und medizinische Untersuchung bei schweren Beschwerden - können oft schon nach kurzer Zeit Besserungen erzielt werden.


Quellen: Assessment of acute toxicity genotoxicity and anti-inflammatory activity of SteLL a lectin from Schinus terebinthifolia Raddi. Leaves in mice.

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