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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei

Kann man trotz lektinfreier Ernährung IgG-Antikörper auf Lebensmittel neu ausbilden?

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

Video-Transkript

🛈 Hinweis: Dieses Transkript wurde maschinell erstellt und noch nicht korrekturgelesen. Bitte entschuldigen Sie daher möglicherweise noch bestehende Ungenauigkeiten. Aus Gründen der Barrierefreiheit stellen wir das Transkript in der Rohfassung trotzdem jetzt schon zur Verfügung:

Wenn Sie sich für eine lektinfreie Ernährung entscheiden, können dennoch neue Nahrungsmittel-Sensitivitäten und IgG-Antikörper gegen bestimmte Lebensmittel auftreten. Dies ist besonders dann der Fall, wenn die Magen-Darm-Schleimhaut noch nicht vollständig geheilt ist.

Es ist zu erwarten, dass beim Beginn einer lektinfreien Diät oft ein erhöhter Zonulin-Wert vorliegt und andere Entzündungsparameter im Darm aktiv sind. In solchen Fällen ist die Darmbarriere gestört, und Eiweißstoffe können unverdaulich in den Blutkreislauf gelangen.

Dieser Prozess kann zur Bildung neuer IgG-Antikörper selbst gegen lektinfreie Lebensmittel führen.

Zunächst ist es wichtig, die Verdauung zu optimieren, indem Sie gründlich kauen und nur kleine Portionen zu sich nehmen, um die Eiweiße vorzudauen.

Zudem sollten Sie sicherstellen, dass genug Magensäure vorhanden ist, damit die Verdauung effizient verläuft.

Patienten, die wir in unserer Praxis betreuen, haben häufig bereits Stuhltests gemacht, um den pH-Wert und das Vorhandensein notwendiger Säurebildner zu überprüfen.

Bei Bedarf bieten wir auch Testmöglichkeiten für Patienten an, die uns über das Internet kennenlernen.

Eine gestörte Darmflora kann die Bildung von Antikörpern begünstigen.

Es ist von Vorteil, eine gesunde Darmflora zu unterstützen, um IgG-Antikörperbildung zu minimieren. Bei akuten Entzündungen, wie sie bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen wie Colitis ulcerosa auftreten, sind spezielle Ernährungsstrategien erforderlich.

Längerfristig werden die IgG-Antikörper keine Rolle mehr spielen, wenn die Darmgesundheit wiederhergestellt ist. Falls dennoch Symptome bestehen, kann es notwendig sein, bestimmte Lebensmittel zeitweise aus der Ernährung zu entfernen und später schrittweise wieder einzuführen.

Die Rückkehr zu einer lektinfreien Ernährung kann schwierig sein, da bestimmte Lektine immer wieder Reaktionen auslösen können. Eine genetische Veranlagung für Lektin-Sensitivität kann dazu führen, dass man bestimmte Nahrungsmittel langfristig meiden muss.

In meinem Fall konnte ich durch mehrere Fastenzyklen sogar Lebensmittelallergien verlieren. Das Fasten unterstützt Prozesse wie die Autophagie, bei der überschüssige Eiweiße, einschließlich möglicher Allergene, abgebaut werden.

Wenn Sie Fragen haben oder weitere Unterstützung benötigen, stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.


Quellen: Evolution in coeliac disease diagnosis and management.

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