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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei

Kann Glutenunverträglichkeit plötzlich auftreten?

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

Video-Transkript

🛈 Hinweis: Dieses Transkript wurde maschinell erstellt und noch nicht korrekturgelesen. Bitte entschuldigen Sie daher möglicherweise noch bestehende Ungenauigkeiten. Aus Gründen der Barrierefreiheit stellen wir das Transkript in der Rohfassung trotzdem jetzt schon zur Verfügung:

Kann eine Glutenunverträglichkeit plötzlich auftreten? Diese Frage sorgt oft für Verwirrung. Ein wichtiger Punkt ist, dass gewisse genetische Faktoren die Wahrscheinlichkeit erhöhen, diese zu entwickeln, aber in der Regel wird man nicht damit geboren.

Vielmehr erwerben viele Menschen diese Unverträglichkeit im Laufe der Zeit. Besonders hervorzuheben ist, dass Lektine, eine Gruppe von Proteinen, zu der auch Gluten gehört, für diese Problematik verantwortlich sind.

Ein Säugling sollte daher nicht sofort mit Getreideprodukten gefüttert werden, um das Risiko zu minimieren. Noch wichtiger ist, dass der Magen-Darm-Trakt und die darin befindliche Schleimschicht Zeit brauchen, um sich zu entwickeln.

Sobald diese Schleimschicht beeinträchtigt ist, etwa durch hohen Stress oder Entzündungen, können Lektine direkt an die Darmschleimhaut binden. Dies kann die Barrierefunktion des Darms schwächen, wodurch fremde Stoffe leichter in den Körper eindringen und Entzündungen verursachen können.

Dies schließt einen Teufelskreis, der langfristig zu einer Unverträglichkeit führt.

Ein weiteres Problem besteht darin, dass viele Betroffene Lektin-freie Produkte konsumieren, die häufig Mais enthalten.

Mais selbst hat starke Lektine, auf die etwa 70 Prozent der Menschen, die auf Gluten reagieren, ebenfalls empfindlich sind. Deswegen scheint eine lektinfreie Ernährung oft nicht effektiv zu sein, wenn dieser Aspekt nicht berücksichtigt wird.

Es ist somit essentiell, eine sorgfältige Diagnostik durchzuführen und auf eine umfassend lektinfreie Ernährung zu achten, um die Symptome und die Gesundheit langfristig in den Griff zu bekommen.


Quellen: High Fat Diet-Wheat Gliadin Interaction and its Implication for Obesity and Celiac Disease Onset In Vivo Studies.

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