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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei
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In der Welt der lektinfreien Ernährung spielt die Frage der Kalziumbindung eine bedeutende Rolle. Besonders die Oxalsäure, die in vielen pflanzlichen Nahrungsmitteln als Fraßgift vorkommt, hat eine hohe Affinität, Kalzium zu binden.
Wenn Sie Kalziumzitrat in Ihre Nahrungszubereitung integrieren, übernehmen Sie eine effiziente Methode zur Bindung dieser Säure. Da Oxalsäure energisch darin ist, Kalzium zu binden, können Sie sichergehen, dass das vorhandene Kalzium genutzt wird.
Ein wichtiger Punkt liegt darin, dass während des Kochprozesses eingesetzte Säuren, wie beispielsweise Zitrat, nicht dazu neigen, das Kalzium zu neutralisieren. Wenn Kalzium als elementares Ion benötigt wird, erfolgt eine Abspaltung der angesetzten Verbindung, sodass die gewünschte Wirkung erzielt wird.
Besonders nützlich ist dabei, dass Zitrat im Körper als Nährstoff weiterverarbeitet werden kann, was es zu einer vorteilhaften Lösung macht.
Mehrjähriges Experimentieren und zahlreiche Labortests haben ergeben, dass der Anteil an zugesetztem Kalzium genau bemessen werden muss, um das Risiko der Oxalatsäurebildung im Körper zu minimieren.
Dabei kann die Bestimmung des Oxalsäuregehalts im Urin durch 24-Stunden-Messungen als Kontrollmaßnahme dienen. Dies, wenn auch etwas aufwändig, liefert jedoch präzise Werte über den Umgang des Körpers mit den aufgenommenen Lebensmitteln.
Die vorliegenden Ernährungspläne bieten bereits einen gewissen Sicherheitsabstand, um auch Personen mit seltenen genetischen Prädispositionen abzusichern. Halten Sie sich an diese erprobten Regeln, um unerwünschten Effekten vorzubeugen.
Sollten dennoch Zweifel bestehen, bietet eine Messung der Oxalsäure im Urin Gewissheit über die Sicherheit der Ernährung.