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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei
Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.
🛈 Hinweis: Dieses Transkript wurde maschinell erstellt und noch nicht korrekturgelesen. Bitte entschuldigen Sie daher möglicherweise noch bestehende Ungenauigkeiten. Aus Gründen der Barrierefreiheit stellen wir das Transkript in der Rohfassung trotzdem jetzt schon zur Verfügung:
Hashimoto ist eine Autoimmunerkrankung der Schilddrüse, bei der das Immunsystem die eigene Schilddrüse angreift. Diese Erkrankung kann in bestimmten Phasen, sogenannten Schüben, ausbrechen, was viele Patienten und „rzte gleichermaßen vor Herausforderungen stellt.
Ein wichtiges Thema in diesem Zusammenhang ist die Jodzufuhr. Es gibt verschiedene Meinungen darüber, ob Jod während eines Hashimoto-Schubs vermieden oder sogar vermehrt eingenommen werden sollte.
Um diese Frage zu beantworten, muss man verstehen, wie Hashimoto funktioniert und wie die Schilddrüse Jod verwendet.
Die Schilddrüse nimmt Jod aus dem Blut auf und verwendet es zur Produktion von Schilddrüsenhormonen wie Thyroxin (T4) und Trijodthyronin (T3).
Bei Hashimoto greift das Immunsystem jedoch die Zellen der Schilddrüse an, was deren Fähigkeit zur Hormonproduktion beeinträchtigt. Zwei Hauptmechanismen sind hierbei von Bedeutung: der Angriff auf das Thyreoglobulin und die Zerstörung der Thyreoperoxidase (TPO), eines Enzyms, das für die Jodierung von Thyreoglobulin erforderlich ist.
Stellen Sie sich die Schilddrüse als Fabrik vor, die Autos herstellt. Die Fabrik benötigt Metalle und andere Materialien, um diese Autos zu bauen. Kommt es zu Diebstählen der Baumaterialien, kann die Fabrik nicht effizient arbeiten und die Produktion wird beeinträchtigt.
„hnlich funktioniert es bei Hashimoto: Der Angriff auf Thyreoglobulin und TPO beeinträchtigt die Fähigkeit der Schilddrüse, ausreichend Hormone zu produzieren.
Während eines Hashimoto-Schubs kann es kurzfristig zu einer Überproduktion von Schilddrüsenhormonen kommen, wenn beschädigte Schilddrüsenzellen plötzlich viele Hormone freisetzen.
Dies äußert sich in Symptomen wie Nervosität, Herzrasen, Zittern und Gewichtsverlust. In diesem Zustand könnte zusätzliche Jodzufuhr das Problem verschlimmern, da es mehr Baumaterial für die Hormonproduktion bereitstellt.
Auf der anderen Seite gibt es viele Patienten, die von einer grundlegenden Jodzufuhr profitieren. Vor allem, wenn sich die Schilddrüsenfunktion bessert oder stabilisiert, ist ausreichend Jod notwendig, um die Hormonproduktion zu unterstützen.
Es ist daher von Bedeutung, die individuelle Situation eines Patienten zu berücksichtigen und im Falle eines Schubs ärztlichen Rat einzuholen.
Einige Hashimoto-Patienten berichten von deutlichen Verbesserungen ihrer Symptome durch eine lektinfreie Ernährung.
Diese Ernährungsweise kann dabei helfen, die TPO-Antikörper zu senken und somit die Autoimmunreaktion zu vermindern. Daher kann eine Kombination aus ausreichender Jodzufuhr und einer lektinfreien Diät für viele Betroffene hilfreich sein.