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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei
Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.
🛈 Hinweis: Dieses Transkript wurde maschinell erstellt und noch nicht korrekturgelesen. Bitte entschuldigen Sie daher möglicherweise noch bestehende Ungenauigkeiten. Aus Gründen der Barrierefreiheit stellen wir das Transkript in der Rohfassung trotzdem jetzt schon zur Verfügung:
Die Verwendung von Lektinen als komplementäre Behandlung zur Brustkrebstherapie wirft eine spannende Frage auf. Es ist wichtig zu verstehen, dass Lektine nicht nur in typischen Leptin-haltigen Lebensmitteln vorkommen, sondern in fast jeder Pflanze zu finden sind.
Einige dieser Lektine können sich selektiv an krankhafte Zellen binden, ohne gesunde Zellen zu beeinträchtigen. Dies zeigt sich beispielsweise in der Misteltherapie, die in der komplementären Krebstherapie Anwendung findet.
Die traditionelle somatische Mutationstheorie besagt, dass Gene, die vor Krebs schützen, durch verschiedene Faktoren inaktiviert werden, was schließlich zur Entstehung von Krebs führen kann.
Diese Theorie betrachtet die Krebserkrankung als unvermeidliches Schicksal. Doch viele betrachten heute die gesunde metabolische Krebstheorie als relevanter. Diese Theorie, geprägt von Professor Thomas Seyfried, besagt, dass Krebs in einem bestimmten Milieu entsteht etwa bei schlechter Sauerstoffversorgung der Zellen, hohem Insulinspiegel oder chronischer Entzündung.
Eine wichtige Rolle spielen hierbei die Mitochondrien, die Kraftwerke der Zellen. Während normale Zellen 90% ihrer Energie aus der Verbrennung von Kohlenhydraten und Fetten mit Sauerstoff gewinnen, ziehen Krebszellen ihre Energie primär aus der Vergärung von Zucker.
Dieser Prozess, bekannt als Glykolyse, wird hochreguliert, wenn die Energieproduktion durch Mitochondrien gestört ist.
Die metabolische Krebstheorie deutet darauf hin, dass Krebszellen versuchen, ihren Energiehaushalt zu optimieren, indem sie alte, für Einzelzellen typische Gene aktivieren.
Diese Zellen vergessen so ihre ursprüngliche Funktion im Körper und beginnen, sich unkontrolliert zu vermehren. Ein Faktor, der zu einer schlechten Sauerstoffversorgung der Zellen beitragen kann, ist chronische Entzündung.
Manche Menschen vertragen bestimmte Lektine nicht, was zu Entzündungen führen kann. Zum Beispiel enthält Vollkornweizen Lektine, die Insulinrezeptoren stimulieren und somit den Blutzuckerspiegel erhöhen können.
Es ist daher sinnvoll, bei Krebsprävention und -therapie auf entzündungsfördernde Nahrungsmittel zu achten. Auch Tumornekrosefaktor-alpha und Interleukin-6 können Hinweise auf chronische Entzündungen liefern.
Grundsätzlich ist trotz der Herausforderung, ohne spezifische Diagnostik auf Lektine zu reagieren, eine nährstoffdichte und gesunde Ernährung sehr wichtig. Dies gilt besonders für Krebspatienten, bei denen das Milieu des Körpers verändert werden muss, um das Wachstum von Tumoren zu hemmen.