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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei

Ist Trockenobst empfehlenswert auf einer lektinfreien Ernährung?

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Video-Transkript

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Die Vor- und Nachteile von Trockenobst auf einer lektinfreien Ernährung

Ob Trockenobst auf einer lektinfreien Ernährung empfehlenswert ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab.

Grundsätzlich ist es jedoch so, dass Trockenobst zwei signifikante Nachteile hat.

Erstens ist Trockenobst oft geschwefelt, um die Bildung von Bakterien zu vermeiden. Wenn Sie etwas konsumieren, das geschwefelt ist und somit Bakterien abtöten soll, besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass es auch Ihrem Magen-Darm-Trakt nicht so zuträglich ist.

Daher ist es meist kein gutes Lebensmittel für eine gesunde Ernährung.

Ein weiterer Nachteil von Trockenobst ist der hohe Fruchtzuckeranteil. Durch den Trocknungsprozess konzentriert sich der Fruchtzuckergehalt im Obst, was zu einer hohen Kalorienaufnahme führen kann, ohne dass der Körper gesättigt wird.

Zudem gehen viele der wertvollen Nährstoffe während des Trocknungsprozesses verloren.

Gleichwohl kann Trockenobst, wenn überhaupt, in kleinen Mengen konsumiert werden, beispielsweise als gelegentliche Zutat in einem ansonsten gesunden Gericht.

Eine bessere Alternative wäre jedoch, tiefgefrorene Blaubeeren zu wählen. Diese haben einen hohen Gehalt an Antioxidantien und sind im Gegensatz zu vielen frischen Blaubeeren, die oft wenig Geschmack und Nährstoffe haben, eine nährstoffreiche Wahl.

Beim Kauf von tiefgefrorenen Blaubeeren sollten Sie auf eine gute Bio-Qualität achten. Die Beeren sollten von innen grün sein, was auf einen hohen Polyphenolgehalt hinweist. Polyphenole sind wertvolle sekundäre Pflanzenstoffe, die viele gesundheitliche Vorteile bieten können.


Quellen: Effect of Pretreatment and Drying on the Nutritional and Functional Quality of Raisins Produced with Seedless Purple Grapes.

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