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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei
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Ob Quark gesund ist, ist abhängig davon, wer ihn isst und welche Art von Quark konsumiert wird. Eine klare Differenzierung ist notwendig, besonders bei Menschen, die Lektine nicht vertragen.
Häufig besteht bei diesen Menschen auch eine Intoleranz gegenüber A1-Kasein. Dieses Milcheiweiß stammt hauptsächlich von den schwarz-weißen Holstein-Kühen.
Quark ist reich an Eiweiß und Kasein, was ihn zu einer wertvollen Nahrungsquelle machen kann.
Doch wenn der Quark aus der falschen Kuhmilch hergestellt wird, also aus A1-Kasein, kann er für Betroffene schädlich sein. Eiweiß ist jedoch ein essenzieller Baustein des Körpers.
Menschen, die Quark gut vertragen, sollten auf Alternativen wie Ziegen- oder Schafquark zurückgreifen. Diese enthalten A2-Kasein und können besser vertragen werden.
Es gibt auch Quark von reinen A2-Herden.
Diese sind jedoch noch selten und hauptsächlich im süddeutschen Alpenraum anzutreffen. Braun- oder Fleckvieh sind Rassen, die einen hohen Anteil an A2-Kasein aufweisen. Quark aus solchen Herden kann eine sinnvolle und gesunde Wahl sein.
Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Bio-Qualität des Quarks. Quark kann je nach Fettgehalt fettreich sein, und wenn die Milch mit Pflanzenschutzmitteln belastet ist, reichern sich diese im Fett an.
Daher ist es empfehlenswert, auf Bio-Qualität zu achten. Die besten Ergebnisse erzielen Sie, wenn der Quark aus Grasfütterung oder Heumilch stammt. Dann ist das Fettsäurenprofil so, wie es die Natur vorgesehen hat.