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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei
Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.
🛈 Hinweis: Dieses Transkript wurde maschinell erstellt und noch nicht korrekturgelesen. Bitte entschuldigen Sie daher möglicherweise noch bestehende Ungenauigkeiten. Aus Gründen der Barrierefreiheit stellen wir das Transkript in der Rohfassung trotzdem jetzt schon zur Verfügung:
Die Frage, ob Bockshornklee im Curry ein Lektin-Problem darstellt, ist komplexer als es auf den ersten Blick erscheint. Nicht jedes Curry enthält automatisch lektinhaltige Zutaten. Curry ist nämlich keine einzelne Gewürzzutat, sondern eine Mischung verschiedener Gewürze.Was ein Curry ausmacht, sind typischerweise Kurkumin, das dem Curry seine charakteristische gelbe Farbe verleiht, und andere Gewürze wie schwarzer Pfeffer, Knoblauch, Koriander und Muskatnuss. Diese Zutaten sind alle lektinfrei und stellen somit kein Problem dar.
Die einzige Zutat, die im Zusammenhang mit Lektinen betrachtet werden muss, ist Bockshornklee. Bockshornklee gehört zu den Hülsenfrüchten und könnte daher potenziell Lektine enthalten.
Wir haben viel experimentiert und festgestellt, dass nur sehr wenige unserer Patientinnen und Patienten auf Bockshornklee reagieren. Besonders in Currypulvern ist die Dosierung von Bockshornklee sehr gering.
Dagegen kann er in anderen Lebensmitteln, zum Beispiel in Käse, deutlich höher dosiert sein, was das Risiko einer Reaktion erhöht. Letztlich zeigt die Erfahrung, dass Bockshornklee in kleinen Mengen gut vertragen wird.
Da es sich jedoch um eine Hülsenfrucht handelt, bleibt ein gewisses Risiko, dass kleine Mengen Lektine darin enthalten sein könnten.