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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei
Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.
🛈 Hinweis: Dieses Transkript wurde maschinell erstellt und noch nicht korrekturgelesen. Bitte entschuldigen Sie daher möglicherweise noch bestehende Ungenauigkeiten. Aus Gründen der Barrierefreiheit stellen wir das Transkript in der Rohfassung trotzdem jetzt schon zur Verfügung:
Beeinflusst die Einnahme von Nahrungsergänzungen im Sinne von Mineralstoffen oder Vitaminen, wie einem Multipräparat, die Darmflora? Grundsätzlich beeinflusst fast alles, was wir tun, unsere Darmflora.
Ob wir Sonnenlicht ausgesetzt sind, wie wir geschlafen haben oder wie unsere Stimmung ist, all dies hat Einfluss auf das Mikrobiom. Selbstverständlich beeinflussen auch Dinge, die direkt mit der Darmflora in Kontakt kommen, wie Nahrungsergänzungsmittel, diese.
Doch ist dieser Einfluss positiv oder negativ? Da wir alle grundverschieden sind, kann man nicht pauschal sagen, dass alles immer nur in die positive oder negative Richtung geht.
Was aber sicher ist, unser Körper benötigt ausreichend Bausteine, um zu funktionieren und um zu heilen.
Wenn jemand einen Mangel an bestimmten Mikronährstoffen, seien es Vitamine oder Mineralstoffe, hat, ist die Gesundheit stets beeinträchtigt. Es ist daher sinnvoll, diese Mängel auszugleichen.
Unsere Erfahrung zeigt, dass einige Nährstoffe besser über die Ernährung aufgenommen werden. Zum Beispiel eine dauerhaft gute Eisen- und Eiweißversorgung. Andere Nährstoffe wie Folsäure sind schwieriger nur durch die Ernährung zu decken.
Fast niemand erreicht einen sehr guten Folsäurespiegel nur über die Ernährung, obwohl Folsäure essentiell für das Leben ist. Daher profitieren die meisten Menschen von Nahrungsergänzungen, um ihren Folsäurespiegel zu normalisieren.
Gleiches gilt für Magnesium, welches viele über Nahrungsergänzungsmittel aufnehmen, da die Ernährung oft nicht ausreicht.
Wenn die Einnahme von Magnesium jedoch zu negativen Stuhlveränderungen führt, sollten Sie Ihre Dosierung überprüfen.
Magnesium entspannt die glatte Muskulatur im Magen-Darm-Trakt, was zu Veränderungen des Stuhls führen kann. Eine gleichmäßige Verteilung der Magnesiumaufnahme über den Tag kann oft helfen, negative Effekte zu minimieren.
Bestimmte Magnesiumformen, wie Magnesium-Oxid, sind weniger reizend für den Darm, obwohl sie auch weniger gut resorbierbar sind. Hoch dosiertes Magnesium-Zitrat kann hingegen eher zu Nebenwirkungen führen.
Probieren Sie aus, welche Form und Dosierung für Sie am besten funktioniert.
Insbesondere Eisenpräparate können die Stuhlkonsistenz beeinflussen. Es ist oft ratsam, Eisen aus der natürlichen Ernährung aufzunehmen, außer wenn hohe Spiegel schnell erreicht werden müssen.
Nehmen Sie Eisen und Magnesium zu unterschiedlichen Tageszeiten ein, um Wechselwirkungen zu vermeiden.