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Korrektes Vorgehen bei IgG-Antikörpern

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

Video-Transkript

Im Umgang mit Lebensmittelantigenen, insbesondere wenn sowohl IgG- als auch IgE-Antikörper vorhanden sind, ist ein systematisches Vorgehen entscheidend. Wichtig ist die regelmäßige Überprüfung der Antikörperwerte.

Bei IgE werden häufig Gesamt-IgE-Werte sowie spezifische Werte der am höchsten reaktiven Lebensmittel gemessen. Dies erfolgt in Dreimonatsabschnitten. Deutlich fallende Werte bei erneutem Testen eröffnen die Möglichkeit, bestimmte Lebensmittel wieder in den Speiseplan aufzunehmen, allerdings nur, wenn die Werte niedrig genug sind, um das Immunsystem nicht zu triggern.

Für IgG-Lebensmittel-Antikörper führen wir einen ähnlichen Screen-Test durch. Alle drei Monate wird auf acht differenzierte IgG-Antikörper getestet. Dazu gehören gängige Lebensmittel wie Hühnereier, Weizen und Kuhmilch.

Sobald eine signifikante Abnahme verzeichnet wird, kann die Wiedereinführung getesteter Lebensmittel in Erwägung gezogen werden. Eine gezielte Einzelprüfung erfolgt nur dann, wenn ein Lebensmittel besonders vermisst wird.

Hierbei sollte derselbe Test eines Herstellers verwendet werden, um konsistente Ergebnisse zu gewährleisten.

Stuhltests nutzen wir hauptsächlich zur Kontrolle bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen.

Generell bieten Bluttests jedoch besseren Aufschluss über eine Rückbildung von Entzündungen. Ein Stuhltest kann dennoch im Verlauf, je nach individueller Fragestellung, hilfreich sein. Letztendlich zählt der menschliche Zustand mehr als jedes Testergebnis.

Verbesserte Lebensqualität und Kennzeichen wie etwa eine reduzierte Menge an benötigt Toilettenpapier sind oft ausreichend, um Fortschritte zu erkennen.

Die Herangehensweise basiert auf klaren Parametern: Anpassungen in der Therapie erfolgen nur bei nennenswerten Laboränderungen.

Ohne neue Daten verändert sich normalerweise nichts an der etablierten Behandlung. Die Daten selbst sollten immer im Kontext des Patientenerlebnisses und der klinischen Beobachtungen betrachtet werden.


Quellen: Coexistence of Celiac Disease and Allergic Wheat Sensitivity An Observational Study of Daily Clinical Practice.

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