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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei

Ich habe Lebensmittelunverträglichkeiten bei Sjögren und Hashimoto und esse deshalb lektinfrei.

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

Video-Transkript

🛈 Hinweis: Dieses Transkript wurde maschinell erstellt und noch nicht korrekturgelesen. Bitte entschuldigen Sie daher möglicherweise noch bestehende Ungenauigkeiten. Aus Gründen der Barrierefreiheit stellen wir das Transkript in der Rohfassung trotzdem jetzt schon zur Verfügung:

Wenn Sie an einer Autoimmunerkrankung wie Sjögren oder Hashimoto leiden, könnte eine lektinfreie Ernährung eine wesentliche Rolle in Ihrem Wohlbefinden spielen. Oft wird übersehen, dass eine beträchtliche Anzahl der Bevölkerung von Leptin-Sensitivität betroffen ist.

Schätzungen zufolge könnten 20 bis 25 Prozent der Menschen davon betroffen sein.

Besonders interessant ist, dass Familien oft ähnliche Mikrobiome aufweisen, das bedeutet, dass durch den ständigen Austausch von Bakterien innerhalb der Familie ähnliche Empfindlichkeiten entstehen können.

Eine lektinfreie Ernährung hilft, die Integrität der Magen-Darm-Barriere zu bewahren, was letztlich auch einen großen Effekt auf Autoimmunerkrankungen haben kann.

Leptin-Sensitivität ist häufig eine erworbene Unverträglichkeit.

Insbesondere die Schleimschicht auf der Darmschleimhaut, ein wesentlicher Bestandteil der Abwehrmechanismen im Darm, kann betroffen sein. Bestimmte Bakterien spielen eine essenzielle Rolle beim Wiederaufbau dieser Schutzschicht, und diesen Prozess kann man durch gezielte Ernährungsmaßnahmen wie Fasten unterstützen.

Für Kinder stellt eine lektinfreie Ernährung meistens kein Problem dar, und sie können ebenfalls davon profitieren. Eine ausgewogene lektinfreie Ernährung enthält viele Ballaststoffe, Gemüse, gesunde Fette sowie ausreichende Mengen an Proteinen und gesunden Kohlenhydraten.

Daher spricht nichts dagegen, wenn andere Familienmitglieder sich ebenfalls an diese Ernährungsweise halten.

In meinen Praxisfällen sehen wir sehr oft, dass Partner, die eine solche Ernährung mitmachen, sich besser fühlen, auch wenn sie selbst formell keine Diagnostik erhalten haben.

Dies liegt daran, dass unsere moderne Ernährung oft zu Entzündungsreaktionen im Körper führt. Je mehr wir uns entzündungshemmend ernähren, desto besser geht es uns insgesamt.

Die Wahrscheinlichkeit, dass Kinder ähnliche Unverträglichkeiten entwickeln wie ihre Eltern, ist nicht unwahrscheinlich, gerade aufgrund der gemeinsamen genetischen Voraussetzungen und der gleichen häuslichen Umgebung.

Autoimmunerkrankungen zeigen sich oft schon im Kindes- oder Jugendalter, auch wenn die eigentliche Diagnose erst viel später gestellt wird. Symptome können sich in Form von Leptin-Sensitivität und Darmentzündungen bemerkbar machen, Jahre bevor eine Autoimmunerkrankung offiziell diagnostiziert wird.

Wenn Sie glauben, dass jemand in Ihrer Familie symptomatisch ist, könnte es sinnvoll sein, frühzeitig diagnostische Untersuchungen durchzuführen oder die Ernährung entsprechend anzupassen.

Eine lektinfreie Ernährung für sechs bis acht Wochen kann schon erhebliche Verbesserungen bringen.


Quellen: The Effect of a Casein and Gluten-Free Diet on the Epigenetic Characteristics of FoxP3 in Patients With Hashimotos Thyroiditis., Mesenchymal stem cells ameliorate inflammation and pyroptosis in diabetic cardiomyopathy via the miRNA-223-3pNLRP3 pathway.

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