![]()
Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei
Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.
Eine spezifische Immuntherapie, früher oft als Hyposensibilisierung bezeichnet, kann eine effektive Lösung für bestimmte Allergien darstellen. Doch nicht immer ist dies der optimale Weg.
Wenn Sie eine Hyposensibilisierung beginnen, die mit einer Tablette erfolgt, die auf der Zunge zergeht, müssen Sie mit einem gewissen Entzündungsreiz im Magen-Darm-Bereich rechnen. Daher ist es oft sinnvoller, zuerst die bestehende Entzündung im Darm zu lindern.
Viele Patienten haben durch eine lektinfreie Ernährung eine Verbesserung ihrer Allergieneigung erlebt. Besonders im Frühling berichten unsere Patienten von einer deutlichen Besserung ihrer Symptome.
Eine Hyposensibilisierung kann zeitaufwändig sein. Tabletten sind zwar weniger aufwendig als Injektionen, aber dennoch sollte man sie nur durchführen, wenn ein großer Nutzen zu erwarten ist.
Dieser ist vor allem gegeben, wenn Sie eine isolierte Allergie haben, ohne viele weitere. Wenn Sie etwa eine ständige Hausstaubmilbenallergie haben und zugleich viele Pollenallergien, dann ist die Wirkung einer Hyposensibilisierung auf Gräser oft begrenzt.
Hat man jedoch eine Allergie auf eine bestimmte Art Hausstaubmilbe, die zum Beispiel im Kopfkissen vorkommt, und keine anderen Allergien, kann die spezifische Immuntherapie von erheblichem Vorteil sein.
Es ist dabei wichtig, darauf zu achten, dass die Tabletten nicht geschluckt werden. Denn sonst kann dies Entzündungen hervorrufen, die möglicherweise eine Sensitivität für Lektine auslösen.
Viele Patienten entwickelten erst nach Nahrungsmittelallergien eine Lektinsensitivität, etwa wenn sie ursprünglich eine Pollenallergie hatten und durch den Verzehr großer Mengen von Pollenproteinen sensibilisiert wurden.
Es ist daher entscheidend, die große Indikation der spezifischen Immuntherapie immer kritisch zu hinterfragen. Bringt es für Sie einen Mehrwert, diese in Anspruch zu nehmen? Diese Frage sollte stets differenziert diskutiert werden.
Betrachten Sie die beiden Ansätze genau, um herauszufinden, welche Behandlung langfristig die meisten Vorteile bietet.