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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei

Gibt es einen Zusammenhang zwischen Histaminintoleranz und Lektinunverträglichkeit?

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

Video-Transkript

🛈 Hinweis: Dieses Transkript wurde maschinell erstellt und noch nicht korrekturgelesen. Bitte entschuldigen Sie daher möglicherweise noch bestehende Ungenauigkeiten. Aus Gründen der Barrierefreiheit stellen wir das Transkript in der Rohfassung trotzdem jetzt schon zur Verfügung:

Histaminintoleranz und Lektinunverträglichkeit: Ein möglicher Zusammenhang

Gibt es einen Zusammenhang zwischen Histaminintoleranz und Lektinunverträglichkeit und welche Strategien gibt es bei einer Histaminintoleranz?

Erfahrungen zeigen Folgendes.

Wenn ich nur eine Histaminintoleranz behandle, das heißt, ich gehe auf eine Elimationsdiät, die Histamin weglässt, verbessern sich die Symptome. Allerdings heilt diese Erkrankung nicht.

Dies liegt unter anderem daran, dass die Ursachen für die Histaminintoleranz bei einer reinen Histamin-Eliminationsdiät nicht angegangen werden.

Das bedeutet, ich habe möglicherweise Histamin produzierende Bakterien auf Darmebene oder sehr häufig eine Lektinunverträglichkeit.

Letztere macht die Darmschleimhaut durchlässiger für Histamin, das ich esse, aber auch für Histamin, das im Körper hergestellt wird. Wenn die Histamin abbauende Diaminooxidase (DAO) nicht ausreichend produziert wird, verbleibt zu viel Histamin im Darm.

Dies führt zu Symptomen.

Nimmt man nur histaminreiche Lebensmittel von außen weg, bringt das nicht viel. Wie gehen wir also strategisch vor?

Erst einmal ist es wichtig, diagnostische Sicherheit zu haben.

Wir würden bei Patienten mit Verdacht auf Histaminintoleranz unter anderem die DAO messen, Histamin im Stuhl messen und einen Stuhltest durchführen. So können wir feststellen, welche Bakterien vorhanden sind und ob Histamin produzierende Bakterien vorliegen.

Grundsätzlich möchten wir eine Situation schaffen, in der Ihr Körper wieder so funktioniert, wie er es tat, bevor Sie eine Histaminintoleranz entwickelten. Dies ist wichtig, da die meisten Menschen nicht mit einer Histaminintoleranz geboren werden, sondern sie im Laufe des Lebens erwerben.

Eine langfristige Diät, die nur Reis und Zucchini umfasst, funktioniert in der Regel nicht gut. Daher haben wir einen Ernährungsplan entwickelt, der Ihnen zeigt, welche Lebensmittel histaminarm sind.

Ziel ist es, dass Sie langfristig wieder eine größere Auswahl an Lebensmitteln vertragen.

Unsere Erfahrung zeigt, dass eine lektinfreie Ernährung hilft, die Histaminunverträglichkeit zu reduzieren.

Viele unserer Patienten bemerken über die Zeit, dass sie histaminhaltige Lebensmittel wieder vertragen können.

Wählen Sie nicht pauschal alle histaminhaltigen Lebensmittel ab, sondern nur die, auf die Sie Symptome zeigen.

Überprüfen Sie regelmäßig, ob sich Ihre Verträglichkeit verbessert hat. Sollte dies nicht der Fall sein, ist es an der Zeit für eine genauere Diagnostik.


Quellen: Histamine Intolerance Symptoms Diagnosis and Beyond., Pilot Study on the Prevalence of Diamine Oxidase Gene Variants in Patients with Symptoms of Histamine Intolerance.

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