![]()
Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei
Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.
Viele Menschen sorgen sich um eine mögliche Beeinträchtigung der Schilddrüsenfunktion durch bestimmte Antinährstoffe in Lebensmitteln. Ein häufig diskutiertes Beispiel ist Hirse, die Goitrogene enthalten kann.
Goitrogene sind Stoffe, die die Schilddrüsenfunktion drosseln könnten, wenn sie regelmäßig in großen Mengen konsumiert werden. Doch wie können Sie Hirse sicher für den täglichen Verzehr nutzen?
Ein Ansatz ist die Zubereitung der Hirse im Schnellkochtopf.
Dieser Prozess zerstört die Goitrogene, bevor die Hirse zu Mehl verarbeitet wird. Beginnen Sie damit, die Goldhirse, oder eine andere bevorzugte Sorte wie Vollkorn- oder Reuthirse, zu kochen. Der Schnellkochtopf sorgt dafür, dass die Hitze und der Druck die Antinährstoffe effektiv abbauen.
Dies gibt Ihnen die Möglichkeit, das Hirsemehl ohne Bedenken zu genießen.
Nach dem Kochen muss die Masse oft getrocknet und anschließend gemahlen werden, um Hirsemehl zu erhalten.
Verwenden Sie dazu entweder einen Dörrautomaten oder den Backofen. Alternativ können Sie die Hirse zuerst mahlen und dann im Schnellkochtopf kochen. In diesem Fall sollten Sie mit der Wassermenge experimentieren, um die richtige Konsistenz zu gewährleisten.
Beachten Sie, dass es viele lektinfreie Mehlalternativen gibt, die den Prozess vereinfachen könnten. Maniokmehl ist ein Beispiel für eine solche Alternative. Für Personen, die Schilddrüsenhormone wie Levothyroxin einnehmen, ist die Zufuhr von Goitrogenen weniger problematisch, da die Hormone von außen zugeführt werden.
Stellen Sie sicher, dass Sie alle Optionen abwägen und die Methode wählen, die am besten zu Ihrem Lebensstil und Ihren Ernährungsbedürfnissen passt.