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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei

Ist Hirse ein Kalziumräuber?

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Video-Transkript

Ist Hirse ein Kalziumräuber? Diese Frage wirft oft Diskussionen in der Ernährungswelt auf, besonders wenn es um eine lektinfreie Ernährung geht. Stellen Sie sich die Frage: Ist es notwendig, Kalzium bis Glycina zu ergänzen?

Grundsätzlich sollten die meisten Menschen eine gute Kalziumversorgung anstreben.

Warum? Eine lektinfreie Ernährung ist in der Regel kalziumreich. Dies ist notwendig, um den relativ hohen Oxalsäuregehalt auszugleichen. Oxalsäure ist der wahre Kalzium-Räuber bei einer lektinfreien Ernährungsweise, worauf schon oft hingewiesen wurde.

Eine wichtige Komponente bei der Kalziumaufnahme ist Vitamin D. Vitamin D ist entscheidend dafür, wie viel Kalzium aus der Ernährung tatsächlich aufgenommen wird. Ein niedriger Vitamin D-Spiegel kann bedeuten, dass fast kein Kalzium absorbiert wird, selbst wenn es ergänzt wird.

Um Kalzium effektiv aufzunehmen, sollten Sie also sicherstellen, dass Ihr Vitamin D-Spiegel auf einem ordentlichen Wert ist. Hierbei ist es ratsam auf Blutwerte zurückzugreifen, da viele Menschen unterschiedliche Vitamin D-Rezeptoren haben.

Es reicht oft nicht aus, Vitamin D allein einzunehmen; es sollte mit anderen Mikronährstoffen wie K2 kombiniert werden.

Im Falle von Osteoporose oder Osteopenie ist der Kalziummangel häufig kein Aufnahmemangel, sondern eher ein Problem des Kalziumverlusts.

Stress und schnelle Atmung können den pH-Wert des Bluts beeinflussen. Der Körper kann dann gezwungen sein, Kalzium aus den Knochen freizusetzen, um den pH-Wert auszugleichen. Dies führt zum Kalziumabbau.

Um Kalziumverlust zu verhindern, sollte man auf eine gesunde Atemweise achten, was besonders in stressigen Situationen wichtig ist. Die Erkenntnisse hieraus können dazu beitragen, die Knochengesundheit zu verbessern.

Die Hauptfragen bei der Kalziumaufnahme sollten also lauten: Bekomme ich genügend Kalzium? Und verliere ich irgendwo Kalzium? Bei den meisten Menschen ist Kalziumverlust die häufigere Ursache.

Eine ausgewogene Herangehensweise kann hier entscheidend sein.


Quellen: Vitamin D Activation and Mineral Ion Regulation.

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