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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei
Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.
🛈 Hinweis: Dieses Transkript wurde maschinell erstellt und noch nicht korrekturgelesen. Bitte entschuldigen Sie daher möglicherweise noch bestehende Ungenauigkeiten. Aus Gründen der Barrierefreiheit stellen wir das Transkript in der Rohfassung trotzdem jetzt schon zur Verfügung:
Viele Konsumenten sind der Meinung, dass das Bio-Siegel ein unverzichtbares Qualitätsmerkmal sei. Doch es gibt Ausnahmen, die darauf hinweisen, dass auch Produkte ohne dieses Siegel durchaus hochwertig sein können.
Ein Beispiel dafür ist die Heumilch.
Heumilchprodukte gibt es beispielsweise von österreichischen Herstellern. Sie weisen oft kein Bio-Siegel auf, obwohl die Qualität der Milch hoch ist.
Ein Grund könnte sein, dass die Zertifizierungskosten für kleine Betriebe sehr hoch sind und sich viele Landwirte diese nicht leisten können.
Ein Bio-Siegel allein ist nicht immer ein Garant für höchste Qualität.
Beispielsweise kann ein Landwirt in einer weniger entwickelten Region Bio-Produkte anbieten, deren Qualität nicht den europäischen Standards entspricht. Dies kann an verschiedenen Faktoren liegen, unter anderem an den Bedingungen, unter denen die Tiere gehalten werden und ob sie präventiv mit Antibiotika behandelt werden dürfen.
In der EU sind präventive Antibiotikaanwendungen in der Bio-Produktion streng verboten.
Es ist auch möglich, dass ein Betrieb, der präventive Antibiotika einsetzt, dies tut, um gesundheitliche Risiken für seine Gäste zu minimieren.
Ein solcher Betrieb möchte möglicherweise vermeiden, dass Krankheiten auf Besucher überspringen. Dies kann ein weiterer Grund sein, warum sie keine Bio-Zertifizierung anstreben.
Ein anderer Aspekt ist das Futter der Kühe.
Für die Produktion von Heumilch ist es essenziell, hochwertiges Heu zu haben, das ohne Pestizide angebaut wurde. In Regionen, wo Schnee liegt, erfordert dies, dass im Sommer genug Heu gemäht und getrocknet wird, um das Vieh den Winter über zu versorgen.
Das Fehlen des Bio-Siegels könnte auch daran liegen, dass die Betriebe Heu von nicht-biozertifizierten Landwirten kaufen, wodurch ihre eigene Zertifizierung ungültig würde. Hier spielt die Quelle des Futters eine wesentliche Rolle.
Die Vergabe eines Bio-Siegels sagt somit nicht aus, dass der Betrieb nicht organisch arbeiten würde. Daher ist es wichtig, sich direkt beim Hersteller zu informieren. Die meisten Produzenten geben gerne Auskunft über ihre Praktiken und Produktionen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Produkte ohne Bio-Siegel, wie bestimmte Heumilchsorten, dennoch eine ausgezeichnete Wahl sein können, insbesondere bei der Orientierung an einer lektinfreien Ernährung.