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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei
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Wenn es um die Herstellung von Kosmetik geht, ist die Wahl der richtigen Trägersubstanz von entscheidender Bedeutung. Besonders Sonnenblumenöl sollten Sie vermeiden.
Großer flächiger Gebrauch von Sonnenblumenöl auf der Haut kann Auswirkungen haben. Warum das so ist, erkläre ich Ihnen hier.
Unsere Haut nimmt Fette auf, das ist allgemein bekannt.
Und das kann sowohl Vorteile als auch Nachteile haben. In meiner Ernährungsphilosophie setze ich auf die Reduktion von Omega-6-Fettsäuren. Diese gelten als entzündungsfördernd. Durch die Jahre konnten wir die positiven Effekte dieser Reduktion deutlich erkennen.
Es gibt jedoch einen Aspekt, den wir beachten müssen: Gamma-Linolensäure, eine Fettsäure aus dem Omega-6-Bereich, die wir geringfügig aber ausreichend benötigen. Sie ist normalerweise in geringen Mengen in verschiedenen ungesättigten Fetten wie Sonnenblumenöl enthalten, die man bei gewöhnlicher Ernährung zu sich nimmt.
Mit einer lektinfreien Ernährung können die Werte der Gamma-Linolensäure im Blut sinken. Dies führt oft zu allgemein verbesserten Wohlbefinden. Daher ist es wichtig, kleine Mengen von Gamma-Linolensäure auch wieder aufzunehmen.
Borrelöl, reich an Gamma-Linolensäure, kann hier helfen.
Nicht alle Omega-6-Fette sind problematisch. Gamma-Linolensäure ist nicht entzündungsfördernd. In ihrer Kosmetik sollten Sie deshalb auf hochwertige Produkte achten.
Produkte sollten kein Sonnenblumenöl enthalten, sondern stattdessen Shea Butter, Olivenöl oder Avocadoöl. Richtig eingesetzt, sorgen diese für eine gute Haut- und Körperpflege.
Schauen Sie genau auf die Inhaltsstoffe Ihrer Pflegeprodukte, was Sie täglich auf Ihre Haut auftragen, wird vom Körper aufgenommen.
Und wenn Sie Ihre tägliche Routine betrachten, achten Sie darauf, welche Stoffe Sie Ihrer Haut aussetzen wollen.
Ob es Ihr rückenfettendes Shampoo oder Duschgel ist, all dies beeinflusst Ihr Wohlbefinden langfristig.