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Hashimoto trotz unauffälliger Laborwerte?

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

Video-Transkript

Hashimoto's Thyroiditis, eine Autoimmunerkrankung der Schilddrüse, ist ein komplexes Phänomen, das oft Fragen aufwirft. Eine der meistgestellten Fragen ist, ob jemand Hashimoto haben kann, auch wenn alle Laborwerte im Normbereich liegen.

Und ja, es ist möglich. Der sogenannte "Normbereich" für Laborwerte kann tatsächlich ziemlich breit sein. Nehmen wir zum Beispiel den Schilddrüsen-stimulierenden Hormonwert (TSH), einen Indikator, den viele „rzte zur Beurteilung der Schilddrüsenfunktion heranziehen.

Einige Spezialisten argumentieren, dass ein optimaler TSH-Wert unter 1,9 liegen sollte. Sollte Ihr Wert also näher an der oberen Grenze liegen, könnte dies auf eine Schilddrüsenunterfunktion hinweisen, selbst wenn er noch als "normal" gilt.

Was FT3 und FT4 angeht, zwei weitere wichtige Schilddrüsenwerte, ist ihre Position innerhalb des Normbereichs ebenfalls entscheidend. Eine optimale Schilddrüsenfunktion sieht vor, dass FT4 im mittleren und FT3 im oberen Normalbereich liegt.

Nur dann fühlen sich die meisten mit Hashimoto diagnostizierten Personen wirklich gut.

Doch die Diagnose von Hashimoto basiert nicht ausschließlich auf der Beurteilung der Schilddrüsenunterfunktion.

Bei der Erkrankung spielen auch Autoimmunprozesse eine Rolle, die im Blut nachweisbar sind. Hier kommen TPO- und manchmal TRK-Antikörper ins Spiel, die in der Labordiagnostik aussagekräftig sind.

Interessanterweise haben jedoch bis zu 15% der Betroffenen keine im Blut nachweisbaren Antikörper, was als seronegative Form bekannt ist.

Ein weiterer interessanter Aspekt ist, dass sich Hashimotos Thyreoiditis durch ultrasonographische Untersuchungen offenbaren kann, selbst wenn die Laborwerte unauffällig sind.

Eine übermäßige Durchblutung der Schilddrüse im Ultraschall kann ein Indikator für Hashimoto sein, selbst wenn keine Antikörper im Blut gefunden werden.

Wir dürfen auch nicht vergessen, dass Stressfaktoren, wie die Nervosität bei der Blutabnahme, theoretisch die Hormonwerte beeinflussen könnten.

Doch in der Praxis ist dies kaum aussagekräftig genug, um die Diagnose zu verzerren. Die Schwankungen in den TSH-Werten über den Tag sind normal und sollten nicht überinterpretiert werden.

Letztendlich erfordert ein Verdacht auf Hashimoto eine umfassende Betrachtung. Normwerte im Labor sind zwar ein Indikator, doch die tiefergehende Ursache für Beschwerden benötigt oft eine genauere Diagnostik.

Hierbei sollte nicht nur an eine Blutuntersuchung gedacht werden, sondern auch an Ultraschalldiagnostik und eventuell weitere spezifische Tests, um ein vollständiges Bild der Schilddrüsengesundheit zu erhalten.


Quellen: Association between multipollutant exposure and thyroid hormones in elderly people: A cross-sectional study in China.

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