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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei

Stressintoleranz und Hashimoto.

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

Video-Transkript

Stressintoleranz betrifft insbesondere Menschen mit Hashimoto. Viele Betroffene bemerken, dass sie während stressreicher Phasen genau das Gegenteil der erwarteten Leistungen erleben: Erschöpfung und Müdigkeit treiben sie zum Ausruhen.

Häufig wird dabei an eine Nebenniere-Schwäche gedacht, doch unsere Messungen haben gezeigt, dass das Stresshormon Cortisol nicht das primäre Problem darstellt. Eine echte Nebenniereninsuffizienz ist bei falscher Cortison-Dosierung möglich, tritt jedoch selten auf.

Stattdessen sehen wir einen Zusammenhang zwischen der unzureichenden Umwandlung von T4 in das aktive Schilddrüsenhormon T3. Diese Umwandlung erfordert bestimmte Enzyme, die von Selen, Eisen und Zink abhängig sind.

Genetische Dispositionen sowie Autoimmunerkrankungen wie Hashimoto können die Effizienz dieser Enzyme beeinträchtigen, was zu einem T3-Mangel führt. T3 ist notwendig, um Energie bereitzustellen und den Körper am Laufen zu halten.

Die Symptome verschlechtern sich durch häufig empfohlene T4-Medikationen, die den TSH-Spiegel senken sollen. Ein hoher T4-Spiegel führt dabei zu einem schnelleren Herzschlag und verstärktem Stressgefühl, was die Situation verschärft.

Eine Umstellung auf ein Präparat, das sowohl T3 als auch T4 enthält, kann hier helfen, die Balance wiederherzustellen.

Weiterhin leiden viele Hashimoto-Patienten an einer Unverträglichkeit gegenüber Lektinen, was zusätzlichen körperlichen Stress verursacht.

In unserer Praxis entfernen wir daher lektinhaltige Nahrungsmittel von der Speisekarte und beobachten beeindruckende Verbesserungen innerhalb weniger Wochen.

Langanhaltender Stress kann darüber hinaus zu einer dysfunktionalen Atmung führen, da Fehlanpassungen des autonomen Nervensystems die Atmung beeinträchtigen.

Eine Atemtherapie löst diese Problematik nachhaltig auf und führt zu einem beeindruckend rehabilitierten Wohlgefühl.

Oftmals führen Speicheltests zu Fehldiagnosen hinsichtlich Cortisolmangel, da sich Stresssituationen negativ auf die Durchblutung der Speicheldrüsen auswirken können.

Daher verlassen wir uns auf alternative Diagnosetools. Unsere Priorität liegt darauf, dass es unseren Patienten gut geht, weshalb wir stets neue Hilfsansätze entwickelten, um klassische Stress-Intoleranz zu managen.


Quellen: Hyperosmia and Hypergeusia As Potential Clues in Diagnosing Adrenal Insufficiency A Case Report.

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