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Hashimoto Blutwerte und Zielwerte

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

Video-Transkript

Hashimoto, welche Blutwerte sollte ich kennen?

Wenn Sie bei uns in der Praxis als Patientin oder Patient sind, dann machen wir diese Untersuchungen automatisch. Aber wenn Sie extern versorgt werden oder alte Blutergebnisse haben, möchten Sie wissen, welche Werte wichtig sind.

Wir bieten hier eine Checkliste für Hashimoto an.

Für die Schilddrüsenfunktion wollen wir den TSH-Wert sowie die freien Werte von T3 und T4 bestimmen. Für einige Patienten ist auch der Reverse-T3-Wert relevant.

Dieser muss nicht bei jedem gemessen werden, kann aber manchmal hilfreich sein.

Ein weiterer wichtiger Wert ist das C-reaktive Protein, um den Entzündungsstatus zu überprüfen. Wir möchten auch Autoimmunmarker wie die TPO-Antikörper messen.

Manchmal sind auch die TG-Antikörper relevant.

Vitamin D ist entscheidend; hier messen wir den 25-OH-Wert. Bei einem umfassenderen Test berücksichtigen wir auch Ferritin, Magnesium, Selen, Zink und Kupfer.

Viele Menschen mit Autoimmunerkrankungen haben Darmprobleme. Deshalb führen wir Stuhltests durch, um gute und schlechte Darmbakterien sowie die Schleimhaut-Antikörper zu bestimmen. Bei Verdacht auf Parasiten testen wir auch diese.

Ein TSH-Wert unter 2 ist oft optimal für das Wohlbefinden. Werte zwischen 0,3 und 0,9 sind besonders gut für ein hohes Energieniveau. Der T3-Wert sollte im oberen Normbereich liegen, während der T4-Wert im mittleren Normbereich optimal ist.

Eine T3-Konversionsschwäche zeigt sich oft in einem höheren T4 als T3-Wert. Menschen mit diesem Problem fühlen sich oft energielos, was durch die Umstellung auf T3-Präparate wie Novo-Tyral verbessert werden kann.

Entzündungswerte wie das C-reaktive Protein zeigen, ob chronische Entzündungen vorliegen. Ein niedriger Wert unter 0,5 ist wünschenswert.

Die TPO-Antikörper sollten möglichst unter der Nachweisgrenze liegen.

Ein hohes Vorkommen dieser Antikörper kann negative Auswirkungen im Gehirn haben. Auch TG-Antikörper sollten unter der Nachweisgrenze liegen, und dies kann durch eine lektinfreie Ernährung oft erreicht werden.

Vitamin D sollte im oberen Normbereich liegen, um das Immunsystem zu unterstützen und Autoimmunreaktionen zu verringern. Auch Eisen ist wichtig, vor allem für die Umwandlung von T4 in T3.

Frauen haben oft Eisenmangel, was sich auf das Energieniveau auswirkt.

Magnesium ist ebenfalls wichtig für viele Enzyme. Ein Wert über 0,85 mmol/L ist anzustreben. Selen und Zink sind notwendig für die Schilddrüsenfunktion, und auch diese Werte sollten im optimalen Bereich liegen.

Eine gestörte Darmflora kann die Gesamtheit des Körpers beeinflussen, daher ist ein Stuhltest immer ratsam. Auch Parasiten sollten getestet werden, wenn Risikoindikatoren wie Haustiere oder erhöhte IgE-Werte vorliegen.

Ein Zonulin-Test kann anzeigen, ob jemand Lektine nicht verträgt. Diese Tests sind in einer standardmäßigen Arztpraxis verfügbar und sollten regelmäßig durchgeführt werden, um die Krankheit optimal zu managen.


Quellen: Selenium Supplementation in Patients with Hashimoto Thyroiditis A Systematic Review and Meta-Analysis of Randomized Clinical Trials.

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