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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei

Enthalten Aprikosenkerne Lektine?

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

Video-Transkript

🛈 Hinweis: Dieses Transkript wurde maschinell erstellt und noch nicht korrekturgelesen. Bitte entschuldigen Sie daher möglicherweise noch bestehende Ungenauigkeiten. Aus Gründen der Barrierefreiheit stellen wir das Transkript in der Rohfassung trotzdem jetzt schon zur Verfügung:

Enthalten Aprikosenkerne Lektine? Diese Frage wird häufig gestellt, und die einfache Antwort lautet: Nein, Aprikosenkerne enthalten keine Lektine. Aber das bedeutet nicht, dass sie harmlos sind.

Sie enthalten andere Giftstoffe, insbesondere Amygdalin, ein cyanogenes Glycosid. Dieser Stoff kann im Körper zu Blausäure zersetzt werden, die hochgiftig ist.

Die Natur hat es so eingerichtet, dass viele Pflanzen Schutzmechanismen gegen ihren Verzehr entwickelt haben.

Reifem Obst und den Fruchtkörpern einiger Pilze zum Trotz, die darauf ausgelegt sind, gegessen zu werden, enthalten viele Teile der Pflanze giftige Substanzen. Dies gilt auch für die Aprikosenkerne.

Wenn ein Tier die Aprikose frisst, konsumiert es das Fruchtfleisch. Der Kern wird hingegen häufig unverdaut ausgeschieden. Dieser Vorgang hilft bei der Verbreitung der Aprikosenpflanze. Um sicherzustellen, dass der Kern nicht verdaut wird, enthält er giftige Stoffe.

Bei der Zersetzung des Kerns wird Blausäure frei, die für uns Menschen äußerst giftig ist.

Man findet cyanogene Glycoside wie Amygdalin auch in den Kernen anderer Früchte, zum Beispiel in Pfirsichen, Kirschen und bitteren Mandeln.

Diese Giftstoffe sind nicht dazu gedacht, von uns in größeren Mengen konsumiert zu werden. Auch wenn bestimmte Mengen an Aprikosenkernen in der Europäischen Union als tolerabel gelten, können sie Ihre mitochondriale Funktion stören.

Es ist deshalb keine gute Idee, größere Mengen an Aprikosenkernen oder daraus hergestellte Produkte zu sich zu nehmen. Kleinere Mengen können zwar tolerierbar sein, aber sie bergen dennoch Risiken.

Vermeiden Sie es daher, Aprikosenkerne in Ihre regelmäßige Ernährung aufzunehmen, um mögliche toxische Wirkungen zu vermeiden.


Quellen: Evaluating the therapeutic potential of amygdalin Cytotoxic and antimicrobial properties.

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