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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei
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Gepuffertes Vitamin C kann eine sinnvolle Ergänzung sein, besonders wenn Sie an chronischen Entzündungen im Magen-Darm-Bereich leiden. Während Ascorbinsäure, die chemische Bezeichnung für Vitamin C, aufgrund ihrer sauren Natur oft als irritierend empfunden wird, bietet gepuffertes Vitamin C eine magenfreundlichere Alternative.
Indem es an einen basischen Stoff, wie Kalzium, gebunden wird, entsteht eine Verbindung, die weniger sauer ist und somit schonender für den Magen.
Natürlich bleibt der Magen ein sehr saures Milieu.
Der pH-Wert liegt bei gesunden Menschen meist zwischen eins und ein wenig darüber. In diesem Umgebung ist die Einnahme von saurem Vitamin C in der Regel kein Problem. Dennoch, bei Überempfindlichkeit oder bereits bestehenden Magenproblemen kann gepuffertes Vitamin C eine bessere Wahl sein.
Große Dosen von Vitamin C sind generell nicht zu empfehlen, da der Körper nicht in der Lage ist, solche Mengen zu verarbeiten.
Um einen stabilen Vitamin-C-Spiegel im Körper zu erreichen, empfiehlt sich eine kontinuierliche Zufuhr.
Bei einer Erkältung zum Beispiel können Sie Vitamin C-Pulver in Ihr Mineralwasser mischen. Zwei Liter Wasser mit zwei Gramm Vitamin C pro Tag während eines Erkältungsanfalls können hilfreich sein.
Dennoch sollte dies nicht zur täglichen Gewohnheit werden, da die Säure des Vitamins auf Dauer die Zähne angreifen kann.
Für eine dauerhafte Einnahme ohne gesundheitliche Bedenken ist die Wahl eines zeitversetzten, also retardierten Vitamin C empfehlenswert.
So wird der Nährstoff langsamer an den Körper abgegeben und sorgt für einen gleichmäßigen Vitamin-C-Spiegel. Diese Form schont die Zähne und eignet sich besser für den täglichen Gebrauch.