![]()
Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei
Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.
Eine Möglichkeit sind Abnutzungserscheinungen. Dies führt zu physischen Gelenkschmerzen. Auch entzündliche Prozesse, ausgelöst durch diverse Stoffe in den Gelenken, können Schmerzen verursachen.
Diese Prozesse führen zu Schwellungen und der Freisetzung von Entzündungsbotenstoffen, was Schmerzen hervorruft. Antikörpervermittelte Entzündungen sind ebenfalls eine Option. Hierbei kann auch eine bakterielle Infektion eine Rolle spielen, die dringend abgeklärt werden sollte, besonders bei Symptomen wie pochenden oder heißen Gelenken und Fieber.
Die häufigste Ursache ist jedoch die Abnutzung, wie sie durch die Amerikaner als 'wear and tear' bezeichnet wird. Diese Abnutzung geschieht über die Zeit, jedoch ist es nicht so, dass Gelenke einfach verbraucht werden.
Der Körper kann Gelenkknorpel regenerieren. Ein Problem dabei ist, dass Gelenkknorpel schlecht durchblutet ist und seine Nährstoffe aus der Gelenkflüssigkeit beziehen muss. Solche Stellen heilen nur langsam, was oft zu Abnutzungen führt, da die Nährstoffversorgung schlecht ist.
Eine andere Ursache könnten autoimmunvermittelte Entzündungen sein, wie bei rheumatoider Arthritis oder Psoriasis. Hier greifen Antikörper die Gelenke an, was zu Schmerzen führt.
Auch Lebensmittel-Antikörper können dabei eine Rolle spielen. Bestimmte Lebensmittel, die nicht vertragen werden, können eine entzündliche Reaktion in den Gelenken auslösen. Zudem gibt es Stoffe im Körper, wie Harnsäure, die kleine Kristalle formen und sich in den Gelenken ablagern können.
Dies kann starke Schmerzen verursachen. Hohe Harnsäurespiegel entstehen oft durch übermäßigen Verzehr von Alkohol, tierischem Eiweiß oder Fruchtzucker. Diese Kristalle können zu einer Erkrankung führen, die als Gicht bekannt ist.
Auch Oxalsäure kann ähnliche Probleme verursachen, besonders wenn sie durch Nahrungsmittel wie Spinat, Mangold oder Schokolade aufgenommen wird. Diese Stoffe versuchen, Kalzium zu binden und bilden Kalziumoxalatkomplexe, die sich in den Gelenken ablagern können.
Eine Strategie, um diese Probleme zu vermeiden, ist es, oxalsäurehaltige Lebensmittel mit kalziumhaltigen Lebensmitteln zu kombinieren. Rahmspinat ist ein gutes Beispiel, da die Sahne Kalzium enthält.
Alternativ kann man Kalziumpräparate verwenden. Dies verhindert, dass die Oxalsäure ins Blut gelangt und dort Probleme verursacht. Zusammenfassend gibt es verschiedene Ursachen für Gelenkschmerzen.
Abnutzung, entzündliche Prozesse durch Antikörper oder bestimmte Lebensmittel und die Bildung von Kristallen durch Harnsäure oder Oxalsäure sind einige der häufigsten Ursachen.
Wichtig ist es, auf eine ausreichende Nährstoffversorgung zu achten und gegebenenfalls die Ernährung anzupassen.