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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei
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In manchen Fällen, wie meinem eigenen, resultieren diese Flecken aus der Überzeugung, dass während der Schwangerschaft eingenommene Fluoridtabletten zu stärkeren Zähnen und Knochen führen sollen.
Leider führt dies in der Regel eher zu schwächeren Knochen und weniger widerstandsfähigen Zähnen, da Fluorid sich anstelle von Kalzium in den Zahnschmelz einlagert. Uns wird oft vermittelt, dass fluoridhaltige Zahnpasta dazu dient, Bakterien wirksam abzutöten, da Fluorid eine giftige Wirkung hat.
Logischerweise könnte man annehmen, dass mehr Fluorid besser für den Zahnschmelz wäre. Doch Zähne und Knochen bestehen primär aus Kalzium, und wenn der Körper Fluorid anstelle von Kalzium einlagert, kann dies zu schwächeren Zähnen führen.
Es ist wichtig zu wissen, dass weiße Flecken, die bereits in der Kindheit aufgetreten sind, oft nicht mehr rückgängig gemacht werden können. Sie sind meist ein Indiz für eine übermäßige Aufnahme von Fluorid in einer kritischen Phase der Zahnentwicklung.
Dennoch könnte theoretisch ein Mangel an Kalzium oder Vitamin D ebenfalls zu solchen Flecken führen. Hinzu kommt, dass Zahnverletzungen oder Traumata, wie zum Beispiel ein Sturz auf die Zähne im Kindesalter, weiße Flecken verursachen können.
Auch beginnende Stadien von Karies können sich als weiße Flecken zeigen. Sollten Sie bei sich neue weiße Flecken bemerken, empfiehlt es sich, diese von einem Zahnarzt untersuchen zu lassen.
Veränderungen an der Zahnfarbe, insbesondere wenn sie bereits lange bestehen, sind in der Regel nur sehr langsam und in geringem Maße zu erwarten. Abschließend ist es ratsam, zur Zahnpflege Alternativen zu stark fluoridhaltigen Produkten zu erwägen, um weiteren Belastungen vorzubeugen