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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei
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Während der Weinlesezeit stellen sich viele Menschen die Frage, ob Federweißer und Roter Sauser bei einer lektinfreien Ernährung unbedenklich konsumiert werden können.
Grundsätzlich gilt: Wenn Sie keine Antikörper gegen Trauben haben, sollten Sie keine Schwierigkeiten mit Trauben, auch nicht in einem Fermentierungsprozess, haben. Allerdings sei angemerkt, dass Federweißer noch einen hohen Fruchtzuckeranteil enthält, da der Gärungsprozess noch nicht vollständig abgeschlossen ist.
Somit enthält der Saft noch reichlich Fruktose, die Ihre Leber belasten könnte, wenn Sie größere Mengen konsumieren.
Wenn Sie jedoch histaminintolerant sind, sollten Sie vorsichtig sein.
Alle fermentierten Lebensmittel, einschließlich Federweißer und Roter Sauser, könnten problematisch sein. Fermentierte Produkte enthalten nämlich oft Histamin, das bei sensiblen Personen Beschwerden auslösen kann.
Die Möglichkeit einer Schimmelpilzbelastung bleibt bei Federweißer und Rotem Sauser gering, weil die frischen Trauben und die gezielte Fermentationskultur eine Kontamination unwahrscheinlich machen.
Zur Vorsicht wird geraten, kleine Mengen zu konsumieren und dabei zu beobachten, wie der eigene Körper reagiert. Interessanterweise zählen Federweißer und Roter Sauser auch zu probiotischen Lebensmitteln, weil sie aktive Hefekulturen enthalten.
Damit stellen sie eine gesündere Alternative zu handelsüblichem Traubensaft dar.
Zusammengefasst: In Maßen konsumiert, können Federweißer und Roter Sauser eine gute Wahl sein, solange keine Unverträglichkeiten bestehen.
Für detaillierte Informationen und spezielle Tipps zum Alkoholkonsum, besuchen Sie bitte unsere Patientenhandbuch.