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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei
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Doch wie sieht es aus, wenn man dieses Konzept bei Kindern und Jugendlichen anwendet? Ist es tatsächlich eine praktikable Option? Das Fasten sollte stets eine freiwillige Entscheidung sein. Während Erwachsene bewusst auf Nahrung verzichten können, stellt sich die Frage, ob dies für Kinder und Jugendliche ebenso gilt.
Bei jüngeren Kindern wäre es unethisch, sie zum Fasten zu zwingen oder ihnen Nahrung zu entziehen. Doch mit zunehmendem Alter können Jugendliche selbst entscheiden, ob sie fasten möchten.
Dabei bleibt jedoch die wichtige Überlegung hinsichtlich der Nährstoffversorgung zu beachten. Gerade im Wachstum benötigt der Körper eine Vielzahl an Nährstoffen. Wenn Fasten jedoch prinzipiell entzündungshemmende Vorteile bietet, kann es bei bestimmten gesundheitlichen Anliegen sinnvoll sein, das Wachstum vorübergehend zu verlangsamen.
Die entscheidende Frage bleibt: Wie stellen wir sicher, dass notwendige Nährstoffe während und nach der Fastenperiode ausreichend zugeführt werden? Ein weiterer Aspekt ist die sogenannte Re-Feeding-Phase nach dem Fasten.
Jugendliche, die sich für FMD entscheiden, sollten darauf achten, dass sie nach der Fastenperiode ihre Kalorienzufuhr adäquat ausgleichen. Insbesondere bei schlanken Jugendlichen ist es essenziell, darauf zu achten, dass sie während dieser Phase genügend Energie und Mikronährstoffe aufnehmen, um unerwünschten Gewichtsverlust zu vermeiden.
Vitamin E spielt in der FMD eine wesentliche Rolle. Wenn der Körper währende des Fastens gespeicherte Fette abbaut, können ranzig gewordene Fettsäuren freigesetzt werden. In solchen Fällen ist die Bereitstellung von Antioxidantien entscheidend, um den Körper zu schützen.
Vitamin E gilt als hervorragender Unterstützer in dieser Phase, da es hilft, oxidative Schäden zu minimieren, die durch freie Fettsäuren entstehen können. In der Vergangenheit haben viele von uns möglicherweise zu viele Omega-6- und nicht ausreichend Omega-3-Fettsäuren konsumiert.
Während der FMD kommen diese Fette zur Freisetzung, was sowohl eine Belastung als auch eine Chance zur Anpassung darstellen kann. Stellen Sie sicher, dass während dieser Phase ausreichend Antioxidantien zur Verfügung stehen, um die Gesundheit bestmöglich zu fördern