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Sollte ich Nahrungsergänzungsmittel einnehmen, und wenn ja, welche?

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

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Nahrungsergänzungsmittel: Wann sind sie sinnvoll?

Nahrungsergänzungen sind für viele Menschen Teil eines umfassenden Gesundheitskonzepts. Häufig taucht die Frage auf: Welche Nährstoffe brauche ich tatsächlich, und wann ist eine Ergänzung wirklich sinnvoll? Entscheidend ist, was Ihr Körper nicht von selbst in ausreichender Menge bilden kann.

Dabei reden wir von essenziellen Nährstoffen. Das sind Stoffe, die der menschliche Organismus nicht selbst herstellen kann und daher über die Nahrung beziehen muss.

Ein Beispiel, das immer wieder genannt wird, ist das Coenzym Q10.

Es spielt eine Rolle in der Energieproduktion jeder Zelle. Ein gesunder Körper kann Q10 eigentlich selbst bilden. Allerdings gibt es Situationen, etwa bei der Einnahme bestimmter Medikamente, in denen diese körpereigene Synthese eingeschränkt ist.

Dann kann eine gezielte Nahrungsergänzung sinnvoll sein. Auch hier ist es ratsam, zunächst zu prüfen, ob tatsächlich ein Mangel besteht. Nicht jede Ergänzung ist automatisch hilfreich.

Viele Bestandteile, die unser Körper selbst herstellen kann, lassen sich durch einen gezielten und gesunden Lebensstil ebenfalls steigern. In Fachbüchern zur Longevity-Medizin aus den 1970ern, etwa der Anti-Age-In-Diet von Dr.

Frank, findet sich der Tipp, zur Steigerung des Q10-Spiegels kleine Meeresfische wie Sardinen zu essen. Unsere Erfahrungen bestätigen das: Der Q10-Spiegel im Blut kann sich so oftmals mehr als verdoppeln.

Und dennoch hat sich seitdem die Umwelt verändert. Fische und Meeresprodukte enthalten heutzutage zunehmend Schadstoffe wie Schwermetalle.

Genau an solchen Stellen beginnt Nahrungsergänzungsmittel clever zu werden.

Wer Meeresfisch mit Chlorella-Algen kombiniert, bindet einen Großteil der enthaltenen Schwermetalle. Chlorella wirkt dabei wie ein Filter und unterstützt, die Schadstoffe aus dem Körper herauszuhalten.

Solche Anwendungen sind ein Beispiel, wie moderne Ergänzungsmittel helfen können, Probleme aus unserer Lebenswelt zu kompensieren.

Dann gibt es Nährstoffe, die durch den persönlichen Lebensstil oft nicht ausreichend aufgenommen werden können.

Ein klassisches Beispiel ist Vitamin D. Menschen mit heller Haut bekommen zwar bei Sonnenlicht Vitamin D gebildet, müssen aber wegen Sonnenbrandrisiko oft UV-Schutz auftragen. Damit bleibt die körpereigene Bildung von Vitamin D gering.

Unsere täglichen Messungen zeigen: Fast alle Patienten weisen zu niedrige Spiegel auf. Nahrungsergänzung kann in diesem Fall helfen, das Risiko für viele chronische Krankheiten, wie Krebs oder Autoimmunerkrankungen, zu senken vorausgesetzt, der Bedarf wird individuell bestimmt und exakt dosiert.

Solche Werte sollten immer nachgemessen werden. Viele glauben, dass hohe Dosen besonders gut seien das ist ein Trugschluss: Zu viel Vitamin D oder Fischöl kann zum Beispiel Herzrhythmusstörungen oder Nierenschäden verursachen.

Die auf Verpackungen empfohlenen Tagesdosen sind oft mit Sicherheitsmargen kalkuliert. Unbedachte Überschreitung kann mehr schaden als nutzen.

Der entscheidende Rat ist, Nährstoffspiegel zu messen und individuell einzustellen, was tatsächlich gebraucht wird.

Gerade Vitamin D zeigt eine große Spannbreite im Bedarf genetische Faktoren spielen hier eine wichtige Rolle. Durch wiederholtes Messen der Blutwerte lässt sich exakt abstimmen, wie viel Supplementierung notwendig ist.

Manche Nahrungsergänzungsmittel aus dem Bereich der Vitamine oder Pflanzenstoffe besitzen zudem deutliche pharmakologische Wirkungen, wie etwa Quercetin. Was eine Wirkung besitzt, kann jedoch auch Nebenwirkungen verursachen Quercetin kann zum Beispiel den Hormonhaushalt beeinflussen.

Sie sehen: Nahrungsergänzung ist immer dann sinnvoll, wenn es um essenzielle Nährstoffe geht, die nicht ausreichend aus der Umwelt zu beziehen sind. Dann sollte sie gezielt, dosiert und begleitet eingesetzt werden.

Gleichwohl gehört der kluge Umgang damit in Hände von Menschen, die sich auskennen so können Sie große Vorteile für Ihre Gesundheit erzielen und Risiken deutlich minimieren.


Quellen: Can vitamin D supplementation be dangerous? 25-Hydroxyvitamin D and 125-hydroxyvitamin D concentration in healthy population and primary hyperparathyroidism a single-center experience and literature review.

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