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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei
Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.
🛈 Hinweis: Dieses Transkript wurde maschinell erstellt und noch nicht korrekturgelesen. Bitte entschuldigen Sie daher möglicherweise noch bestehende Ungenauigkeiten. Aus Gründen der Barrierefreiheit stellen wir das Transkript in der Rohfassung trotzdem jetzt schon zur Verfügung:
Wenn man Speisen für längere Zeit kocht, kommt häufig die Befürchtung auf, dass dabei alle Nährstoffe verloren gehen könnten.
Interessanterweise bleiben Mineralstoffe weitgehend intakt, selbst wenn die Lebensmittel stark erhitzt oder gar verbrannt werden. Diese Mineralien würden als Asche zurückbleiben, was zeigt, dass hohe Temperaturen ihnen kaum etwas anhaben können.
Eine andere Überlegung ist, wie viele dieser Mineralstoffe ins Kochwasser übergehen. Sobald diese im Wasser gelöst sind und das Wasser dann weggeschüttet wird, gehen auch die darin enthaltenen Mineralien verloren.
Dies ist jedoch bei richtiger Handhabung selten ein großes Problem.
Bei hitzeempfindlichen Mikronährstoffen, wie bestimmten B-Vitaminen, stellt sich die Situation anders dar. Ein klassisches Beispiel ist die Folsäure.
Der tägliche Bedarf an Folsäure liegt bei etwa 300 Mikrogramm, was beispielweise in 300 Gramm rohem Spinat enthalten ist. Wenn man diesen Spinat jedoch kocht, wird der Bedarf verdreifacht, da ein Teil der Folsäure durch Erhitzen zerstört wird.
Dennoch spielt die genaue Kochzeit oft eine geringere Rolle als erwartet. Schnellkochtöpfe sind in solchen Fällen sogar vorteilhaft, da sie die Garzeit verkürzen und somit weniger der empfindlichen Nährstoffe zerstören.
Ein weiterer Punkt betrifft die Versorgung mit Vitamin C. Selbst bei einer ernährungsbedingt konservierten Nahrung ist es schwierig, einen Mangel an Vitamin C zu bekommen, da viele Lebensmittel Ascorbinsäure als Konservierungsstoff enthalten.
In bestimmten Lebenssituationen, wie bei Erkältungen oder bei Rauchern, kann der Bedarf an Vitamin C allerdings erhöht sein. Dann kann es sinnvoll sein, nicht nur auf die Ernährung zu setzen, sondern zusätzlich Vitamin C-Präparate zu verwenden.
Kommen wir zu den Ballaststoffen: Rohkost, wie rohe Karotten, enthält einen hohen Anteil an unverdaulichen Ballaststoffen, die durch Kochen teilweise verdaulich werden. Das zeigt sich beispielsweise darin, dass gekochte Karotten süßer schmecken als rohe.
Diese Süße resultiert aus der Aufspaltung der Ballaststoffe, was die Verdaulichkeit erhöht.
Ein praktischer Tipp ist, einige Kreuzblütler wie Brokkoli in die Ernährung zu integrieren.
Wenn Brokkoli gekocht wird, verlieren einige der gesunden Senföle ihre Wirkung. Durch den Verzehr von rohem Senf oder Meerrettich können jedoch Enzyme aktiviert werden, die diese gesunden Stoffe wieder verfügbar machen.
Dies ist eine einfache Methode, um auch aus gekochtem Gemüse die maximalen gesundheitlichen Vorteile zu ziehen.
Es ist also weniger wichtig, sich Gedanken darüber zu machen, welche Nährstoffe möglicherweise durch das Kochen zerstört werden könnten.
Vielmehr sollte der Fokus darauf liegen, eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung zu gewährleisten, die eine gute Ballaststoffversorgung sicherstellt und kritischere Nährstoffe im Auge behält.