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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei
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Tatsächlich ist es so, dass viele Menschen nicht genügend Eiweiß zu sich nehmen. Vor allem diejenigen, die nur ein- oder zweimal am Tag essen, laufen Gefahr, einen Proteinmangel zu entwickeln.
Dies liegt daran, dass der Körper in solchen Situationen dazu neigt, zugeführtes Eiweiß in Zucker umzuwandeln, wenn es in größeren Mengen aufgenommen wird. Deshalb empfiehlt es sich, über den Tag verteilt kleinere Mengen Eiweiß zu konsumieren.
So ist sichergestellt, dass der Körper stets ausreichend Proteine zur Verfügung hat, ohne dass der Stoffwechsel negativ beeinflusst wird.
Essen Sie also durchaus eine kleine eiweißreiche Mahlzeit am Morgen, selbst wenn Sie keinen Hunger haben.
Ein Eiweißshake oder etwas Hüttenkäse reichen oft schon aus, um das Bedürfnis des Körpers nach Eiweiß zu decken. Es ist eine pragmatische Herangehensweise, die weder das Fasten bricht noch den Organismus überlastet.
Wichtig ist vor allem der Anspruch, regelmäßig auf den Eiweißgehalt Ihrer Ernährung zu achten, denn gerade bei Stress oder intensiven körperlichen Aktivitäten benötigt der Körper oft mehr Eiweiß, als nur zwei große Mahlzeiten am Tag bieten können.
Das bedeutet nicht, dass Sie andere Nährstoffe wie Fett oder Kohlenhydrate in großen Mengen zu sich nehmen müssen, wenn Ihr Körper sie nicht verlangt. Aber bei Eiweiß verhält es sich fast immer so, dass viele Menschen mehr davon benötigen, als sie denken.
Gerade in der Fitness-Welt zeigt sich, dass häufigere, kleinere Eiweißmahlzeiten zu besseren Ergebnissen im Muskelaufbau und im Erhalt der Muskulatur führen.