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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei

Erste Wochen mit MS und Psoriasis auf lektinfreier Ernährung - Juckreiz weg, mehr Beweglichkeit erlangt

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

Video-Transkript

🛈 Hinweis: Dieses Transkript wurde maschinell erstellt und noch nicht korrekturgelesen. Bitte entschuldigen Sie daher möglicherweise noch bestehende Ungenauigkeiten. Aus Gründen der Barrierefreiheit stellen wir das Transkript in der Rohfassung trotzdem jetzt schon zur Verfügung:

Die Umstellung auf eine lektinfreie Ernährung kann bei der Behandlung von Multipler Sklerose und Psoriasis erhebliche Vorteile bieten. In den ersten Wochen einer lektinfreien Ernährung berichtete eine meiner Patientinnen von bemerkenswerten Verbesserungen in Bezug auf ihre Symptome.

Zuallererst sollten Sie wissen, dass es nicht zwingend notwendig ist, drei Mahlzeiten am Tag zu sich zu nehmen. Es ist wichtig, den Blutzuckerspiegel stabil zu halten, und häufige, kleinere Mahlzeiten tragen dazu bei.

Hierbei sollten Sie Nahrungsmittel wählen, die reich an Nährstoffen sind, jedoch den Blutzuckerspiegel nicht zu stark ansteigen lassen. Macadamianüsse und „pfel eignen sich hervorragend als Zwischenmahlzeiten.

Die Stabilität des Körpers ist ebenfalls ein entscheidender Faktor, insbesondere wenn Sie an Multiple Sklerose leiden. Ich empfehle Stabilitätstraining, um das Sturzrisiko zu minimieren.

Dies sollte ein Schwerpunkt Ihrer täglichen Routine sein.

Eine lektinfreie Ernährung kann auch bei der Behandlung von Psoriasis sehr effektiv sein. Mehrere Patienten haben berichtet, dass sich die Symptome der Psoriasis signifikant bessern, wenn sie lektinhaltige Lebensmittel meiden.

Wenn nach dem Verzehr von lektinhaltigen Nahrungsmitteln der Juckreiz zurückkehrt, wissen die Patienten, dass sie auf dem richtigen Weg sind.

Der Verzehr von Brot kann eine Herausforderung darstellen, da viele kommerzielle Produkte Lektine enthalten.

Ich empfehle daher, selbst zu backen oder auf Alternativen wie Maniokbrot umzusteigen, sofern es erhältlich ist. Bedenken Sie jedoch, dass der Verarbeitungsprozess wichtig ist: vermeiden Sie Produkte, die Schwefel oder andere bakterientötende Chemikalien enthalten.

Maniok ist eine gute Wahl, da es lektinfrei ist. Achten Sie jedoch darauf, dass das Mehl korrekt verarbeitet wurde, um Giftstoffe zu entfernen. Kartoffeln und Süßkartoffeln können als Alternativen dienen, insbesondere wenn sie im Schnellkochtopf vorgekocht und dann in Butterfett gebraten werden.

Neben der richtigen Ernährung ist es wichtig, dass Sie Ihr Ernährungsprotokoll genau dokumentieren. Dadurch können wir gemeinsam herausfinden, welche Lebensmittel möglicherweise unerwünschte Reaktionen hervorrufen.

Besonders wichtig ist es, auf die richtige Herkunft der Nahrungsmittel zu achten. Dies schließt auch Milchprodukte und andere tierische Erzeugnisse ein. Ziehen Sie Ziegenmilch der Kuhmilch vor und wählen Sie hochwertige, pestizidfreie Produkte.

Fisch, besonders Rotbarsch, ist eine hervorragende Wahl für eine lektinfreie Ernährung. Auch Gemüsesorten, die Sie im Schnellkochtopf zubereiten, sollten auf Ihrem Speiseplan stehen.

Achten Sie darauf, dass Gerichte wie Pesto und Spinat ausreichend gekocht werden, um Lektine zu neutralisieren.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Verzicht auf übermäßigen Zuckerkonsum.

Fruchtzucker sollte in begrenzten Mengen verzehrt werden. Wählen Sie stattdessen zuckerarme Alternativen wie Beeren, die ebenfalls tiefgefroren erhältlich sind und viele Nährstoffe bieten.

Die ersten Wochen der lektinfreien Ernährung können herausfordernd sein, aber die positiven Auswirkungen auf Ihre Gesundheit sind es wert. Nehmen Sie sich die Zeit, Ihren Fortschritt zu beobachten und anzupassen.

Mit Geduld und der richtigen Anleitung können Sie signifikante Verbesserungen bei Multipler Sklerose und Psoriasis erzielen.


Quellen: Dietary ellagic acid therapy for CNS autoimmunity Targeting on Alloprevotella rava and propionate metabolism., A Critical Appraisal of Gluten in Skin Disorders the Evidence So Far and Updated Recommendations.

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