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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei
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Heute werfen wir einen genaueren Blick auf ein Ernährungstagebuch und analysieren, welche Lebensmittel gesundheitsförderlich sind und welche nicht.
Zunächst einmal betrachten wir die Getränkeauswahl. Wasser ist natürlich immer eine hervorragende Wahl, genauso wie Kaffee und Ziegenmilch. Diese schon bekannten Getränke werde ich nicht weiter thematisieren.
Betrachten wir die Lebensmittel: Feldsalat, kombiniert mit Ziegen- oder Schafskäse, stellt eine ausgezeichnete Mahlzeit dar. Achten Sie darauf, Feta-Käse aus Kuhmilch zu vermeiden. Mischungen aus Ziegen- und Schafsmilch sind in der Regel in Ordnung.
Thunfisch und Zitrone sind ebenfalls gute Optionen, und Olivenöl ist das perfekte Dressing. Eine biologische Herkunft von Feldsalat ist besonders wichtig, um Pestizide zu vermeiden.
Weiter geht es mit den Ballaststoffen.
Zwei Blätter Römersalat sind zu wenig, um den empfohlenen Tagesbedarf von 30 bis 35 Gramm Ballaststoffen zu decken. Schauen Sie, dass Sie immer mehr Grünzeug auf Ihren Teller bringen. Rohes Gemüse wie Karotten und Kohlrabi sind hier nützliche Optionen.
Bei Früchten sind Heidelbeeren eine hervorragende Wahl, insbesondere die kleinen, tiefgefrorenen. Vermeiden Sie jedoch lektinreiche Melonen, die zudem einen hohen Zuckergehalt aufweisen. Wenn unbedingt Melonen gewünscht sind, achten Sie darauf, alle Kerne sorgfältig zu entfernen.
Doch generell raten wir von Melonen ab.
Proteinquellen sind ebenfalls entscheidend. Schafsjoghurt und Kollagen sind gute Optionen, doch achten Sie darauf, 20 Gramm Eiweiß pro Mahlzeit zu erreichen.
Joghurt allein reicht oft nicht aus, weshalb eine Ergänzung mit Kollagen sinnvoll ist.
Sorghumbrot ist eine hervorragende lektinfreie Alternative zu herkömmlichem Brot, besonders wenn es selbst gebacken wird.
Ziegenweichkäse und andere Zutaten sollten vorzugsweise biologisch sein, um Pestizide zu vermeiden.
Auch beim Einkauf von Fisch, wie Alaska-Seelachsfilet, ist Wildfang die bevorzugte Wahl.
So vermeiden Sie ungesunde Fütterung und bekommen die besten Nährstoffe. Ebenso sollten Sardinen in eigener Saft oder Olivenöl konsumiert werden, da diese Omega-3-Fettsäuren in hoher Qualität bieten.
Kommen wir zu weiteren Lebensmitteln: Gurken sollten geschält und entkernt werden, um die Lektine zu eliminieren. Erdbeeren sollten bevorzugt biologisch gekauft werden, da sie stark pestizidbelastet sein können.
Wenn dennoch konventionelle Erdbeeren gekauft werden, sollten diese mindestens 15 Minuten in Natronwasser eingelegt werden.
Der Einsatz von Kräutern wie Petersilie und Basilikum ist hervorragend, doch sollte die Menge nicht unterschätzt werden.
Mehr ist hier oft mehr. Wenn Sie auf das Proteinpulver zurückgreifen möchten, achten Sie darauf, dass es Hanfprotein, Macadamia-Protein und blanchiertes Mandelprotein enthält.
Abschließend möchte ich noch darauf hinweisen, dass die gleichzeitige Einnahme von rohen Kreuzblütlern wie Brokkolisprossen besonders gesund ist.
Sollten Sie dennoch gekochtes Brokkoli bevorzugen, so können ein Löffel Senf oder rohe Radieschen die gleiche entzündungshemmende Wirkung erzielen.