Logo
Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei

Ernährungsmythen bei MS

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

Video-Transkript

🛈 Hinweis: Dieses Transkript wurde maschinell erstellt und noch nicht korrekturgelesen. Bitte entschuldigen Sie daher möglicherweise noch bestehende Ungenauigkeiten. Aus Gründen der Barrierefreiheit stellen wir das Transkript in der Rohfassung trotzdem jetzt schon zur Verfügung:

Die Mythen der Ernährung und Multiple Sklerose

Ernährungsmythen halten sich oft hartnäckig und können besonders bei einer Krankheit wie Multiple Sklerose (MS) schädlich sein.

In diesem Artikel räumen wir einige dieser Mythen aus dem Weg und beleuchten, welche Lebensmittel vermieden werden sollten und warum.

Wurstwaren und tierische Produkte

Es gibt Empfehlungen, auf Lebensmittel wie Butter, Eier und Fleischwurst zu verzichten, da diese Arachidonsäure enthalten, die Entzündungen im Körper fördern kann.

Allerdings ist es wichtig zu wissen, dass Arachidonsäure eine Art Omega-6-Fettsäure ist, und der Körper tatsächlich eine gewisse Menge davon benötigt. Wir sollten jedoch nicht zu viel davon aufnehmen.

Das Problem liegt oft in der Fütterungsmethode der Tiere. Tiere, die mit omega-6-reichem Futter wie Sojaschrot und Mais gefüttert werden, haben am Ende höhere Arachidonsäurewerte in ihren Produkten.

Um dies zu vermeiden, sollte man Produkte von Tieren aus artgerechter Haltung bevorzugen, die hauptsächlich Gras und Heu gefressen haben.

Kuhmilch und MS

Ein weiterer Mythos ist, dass Kuhmilch das Risiko, an MS zu erkranken, erhöhen kann.

Es gibt unterschiedliche Milcheiweiße, bekannt als A1- und A2-Kaseine. A1-Kasein, das in den meisten handelsüblichen Kuhmilchprodukten enthalten ist, könnte immunologische Reaktionen auslösen.

Dagegen sind Ziegen- und Schafsmilchprodukte, die A2-Kasein enthalten, weniger problematisch. Es ist also nicht nötig, vollständig auf Milchprodukte zu verzichten, sondern die richtigen zu wählen.

Vollkornprodukte

Oft wird geraten, Vollkornprodukte zu bevorzugen. Jedoch enthalten gerade diese einen höheren Lektin-Gehalt, der bei manchen Menschen Entzündungen fördern kann.

Daher könnte es sinnvoller sein, nicht ausschließlich auf Vollkornprodukte zu setzen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass eine differenzierte Betrachtung und Auswahl der Lebensmittel wichtig ist, um eine gesunde Ernährung bei Multipler Sklerose zu gewährleisten.


Quellen: Dietary acid load as well as dietary phytochemical index and association with multiple sclerosis results from a case-control study.

© Dr. Gersch Zentrum für funktionelle Langlebigkeitsmedizin, Steinmetzstraße 3, 67655 Kaiserslautern | Tel. 0631 / 34 35 97 38 | Impressum | Datenschutz | Verträge hier kündigen oder widerrufen | Kostenlose Video-Kompaktkurse mit Dr. Gersch | Youtube-Kanäle Autoimmunerkrankungen, Atemtherapie & Langlebigkeitsmedizin | TikTok | Podcast