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Fleischprodukte und Innereien trotz erhöhter Harnsäure

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Video-Transkript

🛈 Hinweis: Dieses Transkript wurde maschinell erstellt und noch nicht korrekturgelesen. Bitte entschuldigen Sie daher möglicherweise noch bestehende Ungenauigkeiten. Aus Gründen der Barrierefreiheit stellen wir das Transkript in der Rohfassung trotzdem jetzt schon zur Verfügung:

Fleischprodukte und Innereien trotz erhöhter Harnsäure

Viele Menschen fragen sich, ob sie trotz erhöhter Harnsäurewerte Fleisch und Innereien essen können. In Familien mit Angehörigen, die unter Gicht leiden, wird der Konsum dieser Nahrungsmittel oft eingeschränkt.

Tatsächlich können stark erhöhte Harnsäurewerte im Körper dazu führen, dass Harnsäuremoleküle verklumpen. Wenn dies in Gelenken passiert, kann es zu sehr schmerzhaften Knoten führen.

Ebenso besteht die Gefahr, dass sich Harnsäure in den Nieren ablagert und Nierensteine verursacht, im schlimmsten Fall sogar Nierenversagen herbeiführt.

Besonders Frauen sind nach der Menopause häufig von erhöhten Harnsäurewerten betroffen.

Vor der Menopause scheiden Frauen Harnsäure effizient aus, was nach der Menopause jedoch nicht mehr der Fall ist, was oft zu einer Gewichtszunahme führt. Bei Männern können erhöhte Harnsäurewerte bereits in jungen Jahren auftreten.

Die Hauptursache für erhöhte Harnsäurewerte liegt im übermäßigen Konsum von Fruchtzucker. Bei Harnsäurewerten über 5,5 beginnt der Körper spontan fast alle Kohlenhydrate in Fruktose umzuwandeln.

Das erklärt, warum es sinnvoll ist, den Fruchtzuckerkonsum stark zu reduzieren, wenn hohe Harnsäurewerte vorliegen.

Es ist wichtig, nicht in eine Mangelernährung zu verfallen, indem man purinreiche Lebensmittel meidet.

Stattdessen sollte man Fleischprodukte und Innereien in Maßen konsumieren. Eine Portion pro Woche, etwa 80 bis 100 Gramm, stellt in der Regel keine Gefahr dar. Vor allem in früheren Zeiten, als Supermärkte nicht existierten, waren Innereien primär für Jäger oder Adelige verfügbar und wurden daher nicht täglich konsumiert.

Letztlich spielt der Kohlenhydratstoffwechsel eine große Rolle bei der Regulierung der Harnsäurewerte. Eine enge Zusammenarbeit mit einem Arzt kann hilfreich sein, um gegebenenfalls Harnsäure senkende Medikamente oder Nahrungsergänzungsmittel in Betracht zu ziehen.


Quellen: The Impact of Lifestyle on Cardiovascular Risk in Patients with Gout a Population-based Cohort Study.

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