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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei
Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.
🛈 Hinweis: Dieses Transkript wurde maschinell erstellt und noch nicht korrekturgelesen. Bitte entschuldigen Sie daher möglicherweise noch bestehende Ungenauigkeiten. Aus Gründen der Barrierefreiheit stellen wir das Transkript in der Rohfassung trotzdem jetzt schon zur Verfügung:
Die lektinfreie Ernährung wird mittlerweile von Betroffenen schon seit einiger Zeit angewandt. Vereinsurlaub und andere Unterbrechungen können die Kontinuität beeinflussen, doch allgemein wird über positives Feedback berichtet.
Menschen berichten über deutliche Gewichtsabnahme und ein verbessertes allgemeines Wohlbefinden. Dies führt zu der Frage: Welche Bluttests sollten gemacht werden, um die Wirksamkeit der lektinfreien Ernährung zu bewerten?
In unserer Praxis basieren Empfehlungen für eine lektinfreie Ernährung immer auf Daten.
Blut- und Stuhluntersuchungen spielen hierbei eine wesentliche Rolle. Dennoch ist es essenziell, stets die Gesamtperspektive zu wahren: Wir behandeln Menschen, nicht nur Labortests. Wie fühlen Sie sich? Das subjektive Wohlbefinden ist ein zentraler Bestandteil unserer Bewertung.
Bei einer Hashimoto-Erkrankung, einer Autoimmunerkrankung der Schilddrüse, sind bestimmte Autoantikörper besondere Marker von Interesse. TPO-Antikörper und TAK-Antikörper, die bei vielen Patienten mit Hashimoto gefunden werden, liefern wertvolle Hinweise.
Unter einer lektinfreien Ernährung sollten diese Werte idealerweise nach wenigen Monaten sinken.
Ein anderer wichtiger Marker ist das C-reaktive Protein (CRP), welches auf Entzündungen im Körper hinweist.
Viele Betroffene haben erhöhte CRP-Werte, die unter einer lektinfreien Ernährung typischerweise sinken. Ebenso relevant kann die Blutsenkungsgeschwindigkeit (BSG) sein, die ebenfalls auf Entzündungen hinweist.
Sollten vor Beginn der lektinfreien Ernährung erhöhte Werte vorliegen, ist ein Rückgang ein positives Zeichen.
Beachtet werden sollte auch Zonulin, ein Marker für die Darmpermeabilität, und Calprotectin, ein weiterer Entzündungsmarker im Darm.
Erhöhte Werte könnten auf eine zugrundeliegende Problematik im Verdauungstrakt hinweisen. Eine wirksame lektinfreie Ernährung sollte diese Werte reduzieren.
Falls Sie sich für Blutwerte interessieren, aber bisher keine Tests gemacht haben, finden sich im Internet vielfältige Testpakete.
Auch wenn Ihr Hausarzt nicht alle Tests anbietet, können spezialisierte Anbieter solche Messungen durchführen. Im Ergebnis erhalten Sie eine ausführliche Befundbesprechung, die Ihnen weitgehende Einblicke in Ihre gesundheitliche Entwicklung ermöglicht.
Denken Sie daran: Ausschlaggebend ist letztlich, wie Sie sich fühlen und wie sich Ihre Symptome entwickeln. Die generellen Entzündungsmarker und spezifischen Autoantikörper liefern dabei wichtige Anhaltspunkte, um die Wirksamkeit der lektinfreien Ernährung zu bewerten und gegebenenfalls therapeutische Anpassungen vorzunehmen.