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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei
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Die Hefe metabolisiert den Honig vollständig, sodass er nach dem Backen nicht mehr vorhanden ist. Wenn Sie die Hefe selbst ansetzen, haben Sie die volle Kontrolle über deren Nährstoffaufnahme, wodurch auch das Risiko einer glutenhaltigen Hefe minimiert wird.
Ein Brotrezept mit Eiern und Quark erhöht den Eiweißgehalt erheblich, was vorteilhaft sein kann. Ihr Körper kann jedoch maximal etwa 20 Gramm Eiweiß pro Mahlzeit aufnehmen. Überschüssiges Eiweiß wird in Blutzucker umgewandelt.
Wenn der Proteingehalt im Brot etwa 22 Gramm Eiweiß pro 100 Gramm Brot beträgt, sollte diese Menge akzeptabel sein. Bei großen Mengen könnte jedoch der Blutzuckerspiegel leicht ansteigen.
Es könnte sinnvoll sein, Ihren Blutzucker nach einer Mahlzeit mit diesem Brot zu messen, um die Insulinausschüttung zu beobachten. Insulin wird nicht nur bei der Aufnahme von Kohlenhydraten, sondern auch bei der Aufnahme von Eiweiß freigesetzt.
Die Menge des umgewandelten Eiweißes hängt von der konsumierten Eiweißmenge und Ihrer Insulinsensitivität ab. Ein interessantes Experiment könnte darin bestehen, Ihre Insulinreaktion nach dem Verzehr großer Eiweißmengen zu beobachten.
Ein kontinuierliches Glukosemessgerät (CGM) kann dabei helfen zu sehen, wie sich Ihre Blutzuckerwerte verändern. Sollten diese stabil bleiben, ist Ihr Rezept optimal. Bei Schwankungen wäre es ratsam, weitere Tests durchzuführen, um die ideale Proteinzufuhr für Ihren Blutzuckerspiegel zu ermitteln.