![]()
Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei
Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.
Können Eisenmangel und Schilddrüsenunterfunktion in direktem Zusammenhang stehen? Eine wichtige Frage, denn die Schilddrüsenunterfunktion ist eine Diagnose, die oft mit Vorsicht zu genießen ist.
Häufig ist sie immunbedingt. Manchmal jedoch entsteht sie durch einen Jodmangel.
Aber was passiert, wenn weder Antikörper noch Jodmangel nachweisbar sind? Die Schilddrüsenantikörper wie TPO und THK sind hier nicht messbar, und der Ultraschall zeigt keine verstärkte Durchblutung.
Auch die Jodaufnahme ist ausreichend. Könnte dann ein Eisenmangel die Ursache sein?
Bei Frauen ist es nicht selten, dass ein Progesteronmangel parallel eine Rolle spielt. Hier hilft es, die Hormonwerte gezielt vor der Menstruation zu messen.
Auch Transportprobleme des Hormons Thyroxin könnten durch Entzündungen auftreten. In solchen Fällen sollte das Ziel sein, den Entzündungswert zu senken.
Eisenmangel könnte etwa die Funktion der Enzyme beeinträchtigen, die für den Umwandlungsprozess von FT4 zu biologisch aktivem FT3 verantwortlich sind.
Dies wäre im Blut durch einen niedrigen FT3-Wert erkennbar.
Ist das nicht der Fall, könnte eine Fehlregulation auf der Hypophysenebene vorliegen, möglicherweise mit Mikroadenomen.
In solch einem Fall ist ein MRT ratsam.
Oft zeigt sich jedoch, dass eine unentdeckte Autoimmunerkrankung oder ein subklinischer Zustand vorliegt. Der TSH-Wert könnte erste Hinweise liefern, auch wenn die Hormone noch im Normbereich sind.
Aufmerksamkeit sollte auf sich ändernde Werte in den folgenden Wochen gelegt werden.