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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei

Einfluss von Infekten auf Allergie-Blutuntersuchungen

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

Video-Transkript

🛈 Hinweis: Dieses Transkript wurde maschinell erstellt und noch nicht korrekturgelesen. Bitte entschuldigen Sie daher möglicherweise noch bestehende Ungenauigkeiten. Aus Gründen der Barrierefreiheit stellen wir das Transkript in der Rohfassung trotzdem jetzt schon zur Verfügung:

Infekte können durchaus einen Einfluss auf die Ergebnisse von Bluttests haben, die zur Diagnose von Allergien herangezogen werden. Grundsätzlich besteht unser Immunsystem aus verschiedenen Komponenten.

Ein wesentlicher Teil davon sind die erworbenen Immunitätsmechanismen, einschließlich der Schleimhäute und spezifischer Antikörper.

Wenn jemand eine schwere Infektion durchmacht, wie beispielsweise eine Mandelentzündung, die hohes Fieber verursacht, reagiert das Immunsystem darauf, indem es allgemeiner und viel aktiver wird.

Diese unspezifische Aktivierung führt dazu, dass verschiedene Arten von Antikörpern, einschließlich derjenigen gegen Allergene, hochreguliert werden.

Das ist einer der Gründe, warum wir routinemäßig die Spiegel dieser Antikörper in Bluttests messen.

Manche Patienten fragen sich, warum dies nicht immer und überall gemacht wird. Die Antwort liegt darin, dass wir nur durch regelmäßiges Messen die Dynamik der Antikörperkonzentrationen einschätzen können.

So können wir beispielsweise sehen, ob eine bestimmte immunologische Maßnahme greift oder ob Anpassungen erforderlich sind.

Wenn bei einem Patienten beispielsweise Allergie-Antikörper gegen Ei diagnostiziert wurden, verfolgen wir diese regelmäßig, oft alle drei Monate.

Wenn wir feststellen, dass diese Antikörper signifikant ansteigen oder abfallen, können wir entsprechend reagieren. Dies hilft uns, Fehler bei der Ernährung zu identifizieren und zu korrigieren.

Eine gleichzeitige Erhöhung der allgemeinen Antikörper und der spezifischen Allergie-Antikörper kann darauf hinweisen, dass vor kurzem eine Infektion vorlag, die das Immunsystem unspezifisch aktiviert hat.

In den seltenen Fällen, in denen dies auftritt, ist die diagnostische Aussagekraft der spezifischen Antikörpermessung begrenzt.

Gerade bei Kindern sehen wir manchmal größere Effekte, insbesondere nach Magen-Darm-Infektionen.

Diese können eine Sensibilisierung gegenüber bestimmten Allergenen auslösen, was zu einem Anstieg der spezifischen Allergie-Antikörper führt. Ein solches Szenario erfordert oft eine umfassende Diagnostik, um etwaige Parasiten-Infektionen auszuschließen und die genauen Ursachen abzuklären.

Positiv ist aber, dass in vielen Fällen, in denen wir solche neuen Allergien frühzeitig erkennen und eine entsprechende eliminationsbasierte Ernährung einhalten, sich die Antikörper-Spiegel normalisieren können.

Diese Beobachtung bestätigt die Wirksamkeit der lektinfreien Ernährungsweise, die in vielen Fällen Allergien deutlich lindern oder sogar beseitigen kann.

Es ist jedoch essenziell, dass Bluttests immer unter Berücksichtigung des gesamten klinischen Bildes interpretiert werden, um eine präzise Diagnose zu gewährleisten.

Nun kennen Sie den Einfluss von Infekten auf die Ergebnisse von Allergie-Blutuntersuchungen und wissen, wie wichtig es ist, hier sorgfältig und regelmäßig zu kontrollieren.


Quellen: Current options in the management of tree nut allergy A systematic review and narrative synthesis.

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