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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei
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Die Dupuytren'sche Krankheit ist eine Erkrankung, die wahrscheinlich erblich ist. Es gibt Familien, die eine Anlage dafür haben. Allerdings führt diese Veranlagung nicht automatisch dazu, dass die Krankheit ausbricht.
Nur gewisse Risikofaktoren können dies auslösen.
Eine tiefere Einsicht in die Literatur zeigt, dass Stress und Verletzungen als Auslöser gelten. Neuere Studien beschreiben detailliert, was in der Handinnenfläche passiert.
Eine wichtige Erkenntnis ist, dass Mastzellen und Makrophagen, die Teile des Immunsystems sind, einen Stoff namens Tumornekrosefaktor-Alpha (TNF-Alpha) in der Hand ausschütten.
Dieser TNF-Alpha stimuliert einen spezifischen TNF-Alpha-Rezeptor, der zur Ausschüttung eines anderen Bodenstoffs führt.
Das Resultat ist die Stimulierung von Myofibroblasten, die das Kollagen in der Hand bauen. Diese Prozesse sind maßgeblich am Umbau des Gewebes beteiligt und führen zu den typischen Symptomen der Dupuytren'schen Krankheit.
Interessanterweise hat eine aktuelle Studie versucht, den Effekt von TNF-Alpha durch einen künstlich hergestellten Antikörper zu blockieren. Dies führte zu einer deutlichen Besserung der Symptome.
Die Frage, die sich daraus ergibt, ist, wie die Bildung von TNF-Alpha im Körper generell verhindert werden kann.
Hier kommt ein ernährungsmedizinischer Ansatz ins Spiel. Durch bestimmte Ernährungsweisen kann die Produktion von TNF-Alpha im Körper beeinflusst werden.
Dies könnte ein vielversprechender Weg sein, um die Dupuytren'sche Krankheit proaktiv zu managen. Weiterführende wissenschaftliche Untersuchungen sind notwendig, um diesen Ansatz zu bestätigen.