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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei
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In unserer Ernährungsphilosophie ist das Weglassen schädlicher Substanzen entscheidend. Erst dann ist es sinnvoll zu überlegen, welche Ergänzungen Ihnen nützen könnten. Erfahrungen haben gezeigt, dass zusätzliche Substanzen oft nicht die gewünschten Effekte haben.
DMSO ist eine Substanz, die wir definitiv nicht für die Entzündungshemmung im Darm empfehlen würden. Ursprünglich aus der Industrie stammend, ist DMSO bekannt dafür, Haut und Schleimhäute durchlässiger zu machen.
Menschen mit Lektinsensitivität oder einem durchlässigen Darm häufig durch Lektine verursacht benötigen jedoch genau das Gegenteil. Es gibt zahlreiche unerwünschte Stoffe im Darm, wie Bakterientoxine oder Histamine, die man nicht durchlassen möchte.
Daher besteht das Risiko, dass DMSO die Situation verschärft. Hinzu kommt, dass DMSO trotz seines Rufs nicht unumstritten ist. Studien an Tieren haben gezeigt, dass es zu neurologischen Schäden führen kann.
Dies weist darauf hin, dass die Substanz möglicherweise ungeeignet oder sogar gefährlich ist. Ja, DMSO kann freie Radikale binden und möglicherweise Schwellungen reduzieren. Doch sollte es nicht das Ziel sein, Symptome kurzfristig zu unterdrücken.
Besonders bei oxidativem Stress stellt sich die Frage nach dessen Ursachen. Es ist besser, präventiv zu handeln, anstatt nachträglich zu korrigieren. Unsere lektinfreie Ernährung greift die Ursachen von Darmproblemen an.
Sie ist langfristig und nachhaltiger als kurzfristige Maßnahmen. Die Umsetzung mag Zeit und Mühe kosten, aber sie bietet dauerhafte Verbesserungen. Daher raten wir von der Einnahme von DMSO ab und empfehlen, keine weiteren chemischen Substanzen aus dem Internet zu suchen.
Ein gesunder Darm ist nicht durch schnelle Lösungen, sondern durch kontinuierliche Pflege und eine lektinfreie Ernährung zu erreichen.