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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei
Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.
🛈 Hinweis: Dieses Transkript wurde maschinell erstellt und noch nicht korrekturgelesen. Bitte entschuldigen Sie daher möglicherweise noch bestehende Ungenauigkeiten. Aus Gründen der Barrierefreiheit stellen wir das Transkript in der Rohfassung trotzdem jetzt schon zur Verfügung:
Wie wird die Diagnose eines Reizdarmsyndroms gestellt? Zunächst einmal ist die Diagnose des Reizdarms eine Ausschlussdiagnose. Das bedeutet, dass wenn jemand die entsprechenden Symptome hat, der Arzt ausführlich über mögliche Auslöser und belastende Faktoren spricht.
Auch der allgemeine Gesundheitszustand wird betrachtet, um andere schwerwiegende Erkrankungen auszuschließen.
Eine gründliche körperliche Untersuchung ist notwendig. Dies kann eine Spiegelung und andere diagnostische Verfahren umfassen, um entzündliche Darmerkrankungen und Zöliakie auszuschließen.
Wichtig sind dabei die sogenannten Rom-Kriterien, die unter anderem Bauchschmerzen und ein veränderter Stuhlgang über mindestens drei Monate hinweg umfassen.
Jedoch sind viele Patienten nach der Diagnose nicht wesentlich weiter, da die Therapie oft schwierig ist.
Gastroenterologen möchten häufig andere Erkrankungen behandeln, und Psychotherapie führt oft nicht zu den gewünschten Ergebnissen. Ein Großteil der Patienten leidet an Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder weist eine Sensitivität gegenüber Lektinen auf.
Chronische Beschwerden lassen sich in der Regel durch eine Umstellung der Ernährung lindern. Eine lektinfreie Diät hat sich bei vielen Patienten als wirksam erwiesen. Auch bestimmte Ballaststoffe und Probiotika können helfen.
In einigen Fällen sind Parasiten oder eine Dysbiose die Ursache, und entsprechende Therapien bringen dann Verbesserungen.
Es ist oft nicht die Diagnose an sich, die den Unterschied macht, sondern die daraus folgende Transformation.
Eine individuelle Anpassung der Ernährung kann vielen Patienten helfen, zu einem beschwerdefreieren Leben zurückzukehren.