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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei
Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.
🛈 Hinweis: Dieses Transkript wurde maschinell erstellt und noch nicht korrekturgelesen. Bitte entschuldigen Sie daher möglicherweise noch bestehende Ungenauigkeiten. Aus Gründen der Barrierefreiheit stellen wir das Transkript in der Rohfassung trotzdem jetzt schon zur Verfügung:
Unser Körper benötigt verschiedene Mikronährstoffe, um optimal zu funktionieren, und es gibt einige Substanzen, die ihm schaden können, wie etwa Schwermetalle.
Wenn wir herausfinden möchten, wie viele Nährstoffe oder Schwermetalle in unserem Körper vorhanden sind, stehen verschiedene Testmethoden zur Verfügung. Aber welche ist die zuverlässigere: Haaranalysen oder Bluttests?
Bluttests sind besonders effektiv, um wasserlösliche Vitamine und Nährstoffe zu messen.
Da Blut eine wässrige Lösung ist, lassen sich Vitamine wie Vitamin C oder B-Vitamine darin sehr gut bestimmen. Die Messergebnisse sind in der Regel genau und geben uns einen klaren Überblick über die Konzentration dieser Nährstoffe im Körper.
Allerdings gibt es Nährstoffe, die in anderen Geweben gespeichert werden, wie beispielsweise Vitamin A und Kupfer, die in der Leber gespeichert sind. Der Körper hält die Konzentration dieser Nährstoffe im Blut konstant, ähnlich wie ein Boiler, der Warmwasser bereithält.
Solange die Speicher voll sind, bleibt der Blutspiegel stabil. Erst wenn diese Speicher leer sind, sehen wir einen signifikanten Abfall der Konzentration im Blut.
Haaranalysen bieten eine alternative Methode zur Feststellung von Nährstoffmängeln.
Haare wachsen relativ langsam und können Nährstoffdefizite früher anzeigen als Bluttests. Wenn der Körper einen Mangel an bestimmten Nährstoffen hat, wird er diese zuerst an weniger kritische Gewebe wie Haare abgeben.
Das bedeutet, dass Mineralstoff- oder Vitaminmängel in Haaren oft eher sichtbar werden. Allerdings sind Haaranalysen auch nur Schätzwerte und bieten keine präzisen Zahlen.
Ein weiteres Beispiel ist die Bestimmung von Jod im Körper, das für die Schilddrüsenfunktion von entscheidender Bedeutung ist.
Bluttests sind nicht gut geeignet, um Jodspiegel zu messen, daher greifen wir auf Urintests zurück. Ein hoher Jodspiegel im Urin suggeriert einen angemessenen Jodstatus im Körper, während ein niedriger Urinspiegel auf einen möglichen Mangel hinweist.
Durch Haare und Urin können wir grobe Schätzwerte über den Nährstoffstatus erhalten. Diese Methoden eignen sich jedoch nicht zur genauen Bestimmung. Bei Schwermetallen ist dies noch schwieriger.
Schwermetallbelastungen lassen sich zwar in Haaren nachweisen, aber die Daten sind oft nicht zuverlässig genug, um definitive Schlüsse zu ziehen. Es gibt bessere und verlässlichere Methoden als Haaranalysen, um den Nährstoffstatus im Körper zu bestimmen.
Deshalb werde ich in meiner Praxis keine Haaranalysen vorschlagen, sondern auf effektivere und sinnvollere Methoden zurückgreifen. Bluttests und andere klinisch erprobte Verfahren bieten eine verlässlichere Möglichkeit, den Nährstoffstatus im Körper zu messen und geeignete Behandlungsmaßnahmen zu bestimmen.