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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei
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Die Frage, ob eine spezifische Ernährungsweise der Darmflora schaden könnte, beschäftigt viele Menschen. Besonders dann, wenn bestimmte Lebensmittel aufgrund von Unverträglichkeiten gemieden werden müssen.
Grundsätzlich passt sich die Darmflora an die regelmäßige Nahrungsaufnahme an. Dabei ist jedoch zu beachten, dass die meisten Menschen keine wirklich ausgewogene Ernährung haben. Oftmals wiederholen sich die gleichen Gerichte, was zu einer einseitigen Nährstoffaufnahme führen kann.
Schwangeren wird häufig Folsäure empfohlen, nicht unbedingt, weil der Bedarf drastisch erhöht ist, sondern weil ein Mangel in der Bevölkerung weit verbreitet ist. „hnlich wie bei der Folsäure kann es auch bei zahlreichen anderen Nährstoffen zu Defiziten kommen.
Die Evolution des Menschen zeigt, dass die Ernährung über viele Jahrtausende hinweg glutenfrei war. Erst in den letzten Jahrtausenden hat sich Gluten in unsere Ernährung eingeschlichen.
Aufgrund dieser langen glutenfreien Periode ist unser Verdauungssystem eher auf eine Ernährung ohne Gluten eingestellt. Das bedeutet, dass eine Nahrungsauswahl ohne glutenhaltige Produkte durchaus im Einklang mit natürlichen Entwicklungen stehen kann.
Bakterien in der Darmflora, die sich auf die Zersetzung von bestimmten Lebensmitteln spezialisiert haben, werden durch das, was regelmäßig konsumiert wird, beeinflusst. Eine einseitige Ernährung kann daher spezifische Veränderungen in der Darmflora bewirken.
Bei Stuhltests wird oft geprüft, ob es schädliche Bakterien gibt und wo möglicherweise bakterielle Unterstützung nötig ist.
Besonders Wasser-lösliche Ballaststoffe sind für eine gesunde Darmpflanzenvielfalt essenziell.
Diese bieten den Darmbakterien eine wichtige Nahrungsgrundlage. Neben der Wahl der Probiotika, die den Darm positiv stimulieren können, steht immer im Vordergrund, dass letztlich Ihr Wohlbefinden das Ziel ist: kein Unwohlsein und keine Krankheitssymptome.