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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei
Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.
🛈 Hinweis: Dieses Transkript wurde maschinell erstellt und noch nicht korrekturgelesen. Bitte entschuldigen Sie daher möglicherweise noch bestehende Ungenauigkeiten. Aus Gründen der Barrierefreiheit stellen wir das Transkript in der Rohfassung trotzdem jetzt schon zur Verfügung:
Curcumin, der aktive Inhaltsstoff in Kurkuma, steht immer wieder im Fokus der Forschung und Diskussion, wenn es um natürliche Entzündungshemmer geht.
Besonders bei Rheuma-Patienten stellt sich die Frage, ob die Einnahme von Curcumin während eines Rheumaschubs vorteilhaft sein kann. Wir möchten diese Frage genauer beleuchten.
Grundsätzlich glaube ich, dass nicht jeder meiner Patienten Kurkuma in seine tägliche Ernährung einbauen muss.
Stattdessen reservieren wir diese Empfehlung für diejenigen, bei denen wir die Entzündungswerte trotz aller Maßnahmen nicht ausreichend senken können.
Wir müssen hierbei zwischen zwei Hauptzielen unterscheiden.
Zunächst kann Curcumin hilfreich sein, um bestimmte unerwünschte Darmbakterien loszuwerden. In diesem Fall sollte es in einer natürlichen Form, wie einem alkoholischen Extrakt oder als Gewürzpulver, eingenommen werden.
So bleibt es im Magen und wirkt primär auf die Darmflora, was je nach vorliegendem Lektin sinnvoll ist.
Zum anderen kann Curcumin systemisch entzündungshemmend wirken. Dafür muss es jedoch ins Blut gelangen.
Dies ist bei normaler Aufnahme oft problematisch. Um eine bessere Aufnahme zu gewährleisten, sollte Curcumin fettgebunden verabreicht werden, beispielsweise in Kokosöl. Es gibt Präparate, die speziell für diesen Zweck entwickelt wurden.
Interessanterweise gibt es Studien, die zeigen, dass Menschen, die regelmäßig Curry mit Kokosmilch konsumieren, gesundheitliche Verbesserungen feststellen. Hier bietet sich insbesondere die asiatische Küche mit Kokosmilch-Gerichten an, um Curcumin auf natürliche Weise aufzunehmen.
Ein weiterer Aspekt, der oft in Zusammenhang mit Curcumin genannt wird, ist die Kombination mit schwarzem Pfeffer. Dieser hemmt den Abbau von Curcumin in der Leber und erhöht so dessen Bioverfügbarkeit.
Allerdings sollte die Hemmung der Leberentgiftung nicht leichtfertig in Kauf genommen werden und ist außerhalb von Notfallsituationen meist nicht zu empfehlen.
Curcumin kann also eine wertvolle Unterstützung sein, besonders bei rheumatischen Entzündungen.
Dabei ist die Darreichungsform entscheidend. Durch fettgebundenes Curcumin oder entsprechende Präparate kann die entzündungshemmende Wirkung optimal genutzt werden, ohne die Leberfunktion zu beeinträchtigen.