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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei
Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.
In meiner Praxis habe ich oft Patienten betreut, die mit der Frage kamen, ob es möglich sei, Colitis ulcerosa ohne Medikamente zu behandeln.
Die meisten Patienten nehmen häufig ein Medikament namens Mesalazin ein, welches im Magen-Darm-Trakt in eine Form von Aspirin umgewandelt wird und entzündungshemmend wirkt.
Viele dieser Patienten haben ihre Ernährung bereits angepasst, um sie besser verträglich zu machen.
Mit der zusätzlichen Einnahme von Mesalazin geht es den meisten in der Regel gut, sodass sie keine weiteren Schübe erleiden. Doch wenn das Ziel ist, die Colitis gänzlich loszuwerden, muss man sicherstellen, dass keinerlei Entzündungswerte mehr im Stuhl vorhanden sind.
Wenn auch nur minimale Entzündungsmarker vorhanden sind, bleibt der Patient für mich ein Risikopatient. Es ist mir wichtig, dass Patienten medikamentenfrei leben und dennoch keine Entzündungswerte wie Calprotectin, alpha-1-Antitrypsin oder Zonulin im Stuhl nachweisbar sind.
Erreichen wir diesen Zustand, können wir von einer echten Remission sprechen.
Interessanterweise kann man diese Remission mit einer lektinfreien Ernährung erreichen. Dies erfordert allerdings eine strenge Einhaltung der Diät.
Kleine Fehler können die Entzündungsmarker sofort wieder ansteigen lassen. Doch wenn die Betroffenen diszipliniert bleiben, kann diese Lebensweise über viele Jahre hinweg sehr effektiv sein.
Einige meiner Patienten haben dies erfolgreich umgesetzt und ernähren sich seitdem lektinfrei. Später werde ich noch näher auf die Details dieser Ernährungsweise eingehen und Tipps geben, wie man die Umstellung am besten schaffen kann.